Desire – die Zügellosigkeit der Leere

29., 30, 31.05.2019
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Ein Theaterhörspielkrimi auf Rollen über unzustellbare Briefe, eine Familienfehde und das notwendige Scheitern des Begehrens. Mysterious!

Ein mysteriöser Groschen-Roman rund um die verzweifelt insolvente Maria Massage, deren Leben eine Wendung nimmt, als sie dem Postboten Peter Nein begegnet. Auf heroische Art und Weise möchte dieser nervtötend freundliche Mann Maria aus den Schulden helfen.
Doch warum tut er das? Was ist es, das die beiden verbindet? Ist das Liebe? Oder ist das Eigennutz?
Ist Liebe Eigennutz? Außerdem: Wäre eine Vase noch eine Vase, wenn sie innen nicht hohl wäre?

Mysterious…. Let this mystierous mystery get very mysty schnistery.

MITWIRKENDE:
Gesprochen von: Claus, Ulrich, Schneider, Krummenacher und Knüpling
Text: Ulrich und Grosch
Ton: Hamann
Regie: Grosch

Eine Hausproduktion des Berliner Ringtheater

BEGINN: 19 Uhr (pünktlich)
Tickets für 8 und 12 €

reservieren unter:
ringtheater@gmail.com

oder kaufen unter:
https://performingarts-festival.de/de/2019/programm/desire-die-zuegellosigkeit-der-leere

Auf dem Mond gibt es keine Lohnarbeit

03.05./ 04.05.2019
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Das Berliner Ringtheater präsentiert
ein Gastspiel von raststättentheater

Auf dem Mond gibt es keine Lohnarbeit

»Und dann gibt es da die Löcher. Da weißt du noch zwei Monate und dann kommt da wieder so‘n Loch. Aber Löcher die dürfen auf keinen Fall entstehen. Sonst ruft die AOK bei dir an und sagt wir haben hier ein Loch! Was ist das? Bloß nicht kündigen, bevor der nächste Arbeitsvertrag in trockenen Tüchern ist! Sonst könnte dort ein Loch entstehen und wer weiß wie groß und tief das Loch dann wird. Und deshalb graben wir jetzt einfach die Löcher hier in den Boden und legen uns mal tief rein und schauen hoch zum Himmel. Bevor das Loch zu dir kommt, kommst du zum Loch. Du gräbst es einfach selber und legst dich rein. Das tut ziemlich gut.«

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Das Münchner Theaterkollektiv raststättentheater setzt sich in ihrer Stückentwicklung »Auf dem Mond gibt es keine Lohnarbeit« mit dem Stellenwert der Arbeit in unserer Gesellschaft auseinander.

Von und mit: Alexandra Martini, Isabel Neander, Jakob Roth

TICKETS
ermässigt: 7,5
regulär: 11 €

UNTER RINGTHEATER@GMAIL.COM

Website:
www.raststaettentheater.de
https://www.facebook.com/raststaettentheater/

Glanzoderharnisch – Gänsehaut

30.04.2019
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GLANZODERHARNISCH GLANZODERHARNISCH GLANZODERHARNISCH

Hex Hex!

Ein Gespenst geht um, das Gespenst der–
Naja.
Marx-Referenzen sind over.
Aber Geister nach wie vor sehr sehr geil.
Am 30.4 ist Walpurgisnacht im Berliner Ringtheater.
Und DA ist es wieder soweit:
Glanzoderharnisch geht in eine neue Runde.
Das heißt:
Ohne Besen
nix gewesen
szenisch lesen
(usw.)

Mit Texten von:
Anton Artibilov, Sarah Dulgeris, Elisabeth Pape, Lena Reissner, Rosa Rieck.

Und einem Überraschungsauftritt der Berliner Post-Avantgarde-Band Doerrobstphase.

Durch den Abend führen:
Ivana Sokola & Jona Spreter
(Ja, es wird Zaubertricks geben)
(Natürlich wird danach auch in den Mai getanzt)

Macht Kritisch(es) Theater: Die Anti-Rassismus-Klausel

18.04.2019
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Im April kommt unsere Reihe „Macht Kritisches Theater“ zurück. Diesmal mit einem Talk zur Anti-Rassismusklausel.

Worum geht’s?

Während einige deutsche Theater immer noch diskutieren, ob Blackface eine rassistische Praxis ist, haben die Regisseurin Julia Wissert und die Rechtsanwältin und Dramaturgin Sonja Laaser eine Vertrags-Klausel entwickelt, die für Aufklärung und Sensibilisierung in Sachen Rassismus sorgen soll.

Seit Anfang des Jahres gibt es diese Klausel und TECHNOCANDY (Banafshe Hourmazdi, Frederik Müller und Golschan Ahmad Haschemi) wollten diese für ihre Produktion „Schaffen“ am Theater Oberhausen (UA: 8. Februar 2019) in ihre Verträge schreiben lassen.
Die Verwaltung aber stellte sich quer, unter anderem mit dem Hinweis, dass der Rassismus-Begriff zu weit gefasst werden könne. (Es berichteten taz, VAN-Magazin, DLFKultur und das Missy-Magazine.)

Seither diskutiert also die deutsche Öffentlichkeit, ob es überhaupt Rassismus an deutschen Theatern gibt und ob jetzt eigentlich alle Deutschen vor Gericht kommen.

Wir wollen mit Banafshe Hourmazdi und Sonja Laaser über den Streit am Theater Oberhausen und dessen Nachbeben sprechen und diskutieren, was alles noch an deutschen Theatern passieren muss, damit eine Anti-Rassismus-Klausel wirklich, so wie ihre Opponent*innen behaupten, eines Tages ein Relikt einer vergangenen Zeit würde.

Zusätzlich kommen Arpana Aischa Berndt und Maja Bogojević, die mit ihrem Workshop “How to be an ally” wichtige antirassistische, intersektionale Arbeit leisten. Wir wollen mit ihnen über ihre Arbeit und die Hintergründe dazu sprechen.

Der Talk findet wie immer im Berliner Ringtheater statt und wird am selben Abend als Podcast aufgezeichnet.

Gäste: Banafshe Hourmazdi (Technocandy) und Sonja Laaser (Rechtsanwältin), Maja/Marijana Bogojević, Arpana Aischa Berndt
Moderation: Gelareh Shahpar

Beginn: 20 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Miami Punk

07.03.2019
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Kabeljau & Dorsch proudly presents:
Berlin-Premiere von und mit Juan S. Guses zweitem Roman “Miami Punk”

Wir feiern mit:
– Katja Brunner und Jakob Nolte mit literarischen Antworten und Assoziationen zum Roman
– Compterspielecke
– Moderation von Chris Möller
– Büchertisch von Die Buchkönigin

*~*~*~*~*~*~*~*¯\_(ツ)_/¯*~*~*~*~*~*~*~*

Der Atlantik hat sich über Nacht von der Küste Floridas zurückgezogen und eine Wüste hinterlassen. Kreuzfahrtschiffe rosten im Sand vor Miami, die Hotels bleiben leer, der Hafenbetrieb ist eingestellt und selbst die Dauerwerbesendungsindustrie liegt am Boden. Mittendrin eine überambitionierte Indie-Game-Programmiererin, eine strauchelnde Arbeiterfamilie, eine junge Soziologin und ein E-Sport-Team aus Wuppertal. Witzig und traurig, düster und labyrinthisch: »Miami Punk« ist ein Roman über die Bedeutung von Arbeit, über Herrschaft und Macht und über einsame Nächte vor dem Computer.

Passport

20./ 21./ 22.02.2019
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Auf der ersten Seite des georgischen Passes steht:
„Der/die Inhaber*in des Passes steht unter Schutz von Georgien. Dieser Pass ist das Eigentum von Georgien. Der Pass hat 48 Seiten.“

Mehr als 25 Prozent georgischen Länder sind von Russland okkupiert. Das Leben in den Konfliktzonen ist unerträglich. Täglich werden Hirten von „den Nachbarn“ entführt und das Lösegeld von den Familien verlangt.

An der Grenze wird ein junger Mann vor einer Überwachungskamera ermordet, der Mord im Fernsehen übertragen.
Von der Grenze wird ein Mann entführt, der angeblich einen Sabotageakt geplant hatte. Danach fällt er in der Polizeiabteilung zufällig von die Treppen herunter und stirbt. Es gibt auch eine zweite Version wonach der Grund des Todes ein Herzversagen ist.
Der Mann wird 26 Tage lang nicht der Heimat zurückgegeben. Die Familie wartet auf seine Leiche. Sobald der Tote übergeben wird, nimmt die Mutter des toten Sohnes den Pass aus seiner Hosentasche. Den 48 seitigen Pass, der Eigentum Georgiens ist. Dann zeigt sie die gefolterten Hände ihres Sohnes dem ganzen Land.

„Passport“ ist das neue Dokumentartheaterstück von der georgischen Theatergruppe „Open Space“. Das gesamte Stück basiert auf Interviews, die persönlich in den Konfliktzonen erarbeitet wurden.

Regie: Mikheil Charkviani
Bühne und Kostüme: Anna Gurgenidze
Musik: Erekle Getsadze
Mit: Erekle Getsadze, Giga Datiashvili, Irakli Kakabadze, Gigi Rekhviashvili, Irakli Sirbilashvili, Bichka Cheishvili

With support by kubiz

Kasse öffnet: 18 Uhr
Stückbeginn 19:30 Uhr
ermässigt: 7,5 €, regulär 11 €
Tickets reservieren unter ringtheater@gmail.com

Glanzoderharnisch: Die Wiederauferstehung

17.02.2019
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Es ist soweit: DIE WIEDERAUFERSTEHUNG.

GLANZODERHARNISCH – eine Lesereihe von und mit Studierenden der UdK Berlin – kehrt zurück!
Ab jetzt getragen vom 14. und 15. Jahrgang des Studiengangs Szenisches Schreiben.

Die erste Veranstaltung dieser glorreichen Übernahme findet am Sonntag, den 17. Februar 2019 um 19.30 Uhr im Berliner Ringtheater statt.
(Laskerstraße 5, 10245 Berlin)

Gelesen werden Texte des 15. Jahrgang inklusive Gäste.
Das sind:
Anton Artibilov, Sarah Amanda Dulgeris, Patty Kim Hamilton, Katharina Kern, Elisabeth Pape, Lena Reißner, Rosa Rieck, Lara Schäfer, Safiya Sobkowiak, Ivana Sokola, Jona Spreter, Lisa Wentz

Dream Body Outlet

06., 07., 13., 14.02.2019
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Sensualized, tiefentspannt und digital native startet das Ring mit euch ins neue Jahr mit seiner fünften Hausproduktion.

DREAM BODY OUTLET
im Digitalen billiger

Zu wenig Zeit? Und zu viel davon im Netz?
Du spürst dich nicht mehr?
Wir sagen – das ist zu wenig.

Die DigitalPioneers haben eine neue Art des Reisens entwickelt. Die Digitalisierung des Selbst ermöglicht einen Pauschalurlaub zu jeglicher Erinnerung.
Animateure stimulieren Synapsen für großen Gefühle /
Es ist nur ein kleiner Schritt zum Digital Dream und totaler Entspanntheit.
Der Urlaub im Netz verspricht seinen tourists Freiheit / für alle perfekten und unperfekten Bodies und zeigt den Weg zur Haute Couture Bodyness / eine Butterfahrt durch die unergründlichen Weiten des Hyperrealen /
Und mittendrin die Reisende Pioneer P, die nicht mehr weiß, was sie hierher verschlagen hat. Bezahlt hat sie nichts. Denn diese Reise kostet kein Geld – nur die Bereitschaft, eine Erinnerung freizugeben.

Performance: Jan Liefhold, SJ Rahatoka, Johanna Sarah Schmidt, Kostümbild: Daniela Meichelböck, Regie und Text: Lynn Musiol, Ivana Sokola

Kasse: 18.30
Einlass/ Stückbeginn: 19.30
Preise: 6/7,5/11 €

Reservierungen mit Name, Datum und Anzahl bitte an
ringtheater@gmail.com

How to be an Ally

11.01.2019
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Das Berliner Ringtheater freut sich als Jahres-Auftakt und als zweiten Teil der Reihe “Macht Kritisch(es) Theater” diesen Workshop von Maja/Marijana Bogojević und Arpana Aischa Berndt zu hosten.

In dem Workshop „How to be an Ally?“ entwickeln die Teilnehmenden Strategien und Handlungsmöglichkeiten zur Unterstützung von rassismusbetroffenen Menschen im Alltag. Es wird ein offener und diskriminierungskritischer Raum geschaffen, in dem Unsicherheiten reflektiert werden, die weiße* Menschen bei der Auseinandersetzung mit Rassismus erfahren. Zudem wird erarbeitet, wie in konkreten Situationen agiert werden kann, um als Verbündete für Schwarze Menschen und People of Color in Deutschland auftreten zu können und diese zu empowern.

Dauer: 3-4 Stunden

Teilnehmer*innenzahl: max. 25
(Die Anmeldung lief bereits vor ein paar Wochen, wir freuen uns auf alle Teilnehmenden)

Rohe Eier 3000: Protein

11., 12., 13.12.2019
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Das Ringtheater challenged euch zu einem Gastspiel aus Leipzig und Wien

Eine Veränderung steht an, ganz für einen selbst. Gründe gibt es ja immer reichlich: vielleicht passt der Körper nicht zur eigenen Vorstellung, vielleicht stresst das andauernde Alltagsregime zu sehr, vielleicht ist man wirklich einfach zu wenig bei sich selbst, kann ja sein.

Dagegen hilft Veränderung, möglichst total. Was passiert, wenn man beschließt das Alte unabgeschlossen hinter sich zu lassen, flankiert von Gesundheitsshakes, fitter Musik und straffem Training für den Body? Nur unter Stöhnen lernt der Mensch. PROTEIN denkt darüber nach, was völlige Hingabe bedeutet und inwieweit ein unabhängiges Individuum den eigenen Lauf der Dinge bestimmen kann, wenn die Zukunft nicht mehr für alle ausreicht.

REGIE Stephan Langer TEXT Stephan Langer SPIEL Roman S. Pauls MUSIK Ricaletto & Guy Offenbach KOSTÜM Hanne Konrad DRAMATURGIE/TECHNIK Alba Talamo DANKE an Stefan-Manuel Eggenweber für Inspiration und Mitarbeit.

Eine Produktion von Rohe Eier 3000 in Koproduktion mit dem WERKSTATTMACHER e.V.

Kasse: 18 Uhr
Beginn: 19.30 Uhr
Karten erm. 7,5 reg. 11 €

Tickets reservieren unter
ringtheater@gmail.com

Foto: Tobias Hametner


AUSRESERVIERT: Ich wünschte, ich hätte dich vor dem Internet kennengelernt.

01. und 02.11., 05. und 06.12.2018
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05.12. ist ausreserviert /// RESTKARTEN AN DER ABENDKASSE ///
/// DOORS: 18 Uhr. – BEGINN 19.30 Uhr

mit: Beatrix Strobel, Eidin Seyed Jalali, Rouven Genz, mit Texten von: Lars Werner, Regie: Marco Damghani, Kostüm und Bühne: Anneke Frank, Dramaturgie: Astarte Posch

Wir erklären den Pathos wieder für erlaubt. Geht auch nicht anders. Denn es geht um Liebe.

Und das im 21. Jahrhundert. Und die systemischen Realitäten, die ihr im Weg stehen. Wie Pleitesein zum Beispiel oder diese ganzen nervigen Ansprüche ans eigene Selbst nach Unabhängigkeit, Entfaltung und so.
Tarik und Lana treffen sich. Wie man sich halt trifft. Am Ostkreuz, im Wedding, in Neukölln. Beim Tanzen, beim Konzert oder in einem Treppenhaus. Sie treffen sich eben.
Was viel wichtiger ist: Tarik setzt darauf, dass sein Herz nicht bricht. Lana dagegen. Also sie setzen Geld, echtes Geld. In einem Wettbüro für Katastrophen. Dann erst treffen sie sich. Völlig zufällig. Und irgendwann sind sie leider verliebt.

Die 4. Hausproduktion des Berliner Ringtheaters.
Und die Eröffnung der zweiten Spielzeit.

PREMIERE: 10.10.2018
DOORS: 18 Uhr.
BEGINN 19.30 Uhr
7,5 Euro ermässig
11 Euro normal

PREMIERE IST AUSRESERVIERT – RESTKARTEN AN DER ABENDKASSE
BITTE AB SOFORT FÜR ALLE ANDEREN TERMINE RESERVIEREN

Weitere Termine: 1. und 2.11., 16.11, 5. und 6.12.2018

ICH WERD’ DIESES GEFÜHL NICHT LOS (WIEDERAUFNAHME)

27.11., 28.11., 29.11.2018
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Das Berliner Ringtheater präsentiert voller Stolz die Wiederaufnahme seiner dritten Hausproduktion:

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JEWELS OF PAIN
Ich werd dieses Gefühl nicht los.
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Am Rande unserer motherfucking Vorstellungskraft: *EIN SCHIMMER*, der alles bedroht, was dir wichtig ist.
Zum Glück gibt es heutzutage noch TOP NOTCH FE*MALE-SOLDIER-SCIENTISTS. Sie stellen sich der Unsagbarkeit menschlicher Ich-Grenzen und machen auch vor der tausendachzigsten Paranoia-Schleife keinen Halt.
Ein SciFi-Psychothrill-Coming-of-Age-Drama
mit: Lola Fuchs, Julian Süß, Aybüke Kara, Celine Meral und Polina Alexandrova.

Sound und Licht: Enrika Myskovskaya
Dramaturgie: Astarte Posch
Bühne: Susanne Wilk
Bühnenbild-Assistenz: Galila Khorshid
Kostüm: Isabelle Marie Lange
Kostümbild-Assistenz: Anna Vyshnyakova
Choreographie: Safiyah Galvani
Text und Regie: Johanna Schütt und Gelareh Shahpar.

RESERVIERUNGEN als Kommentar hier im Event oder an
ringtheater@zukunft-ostkreuz.de.

Karten erm. 7,5 reg. 11 €

18 Uhr Tür
19.30 Uhr Vorstellungsbeginn
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Reservierungen unter ringtheater@gmail.com

MAKEOVER – I JUST WANT MY OWN FAIRYTALE TO COME TRUE

22.11., 23.11.2018
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MAKEOVER – I JUST WANT MY OWN FAIRYTALE TO COME TRUE

von TokToy

Obwohl der Schwan am Ende des Märchens vom Hässlichen Entlein wunderschön zu sein scheint, ist er doch zutiefst unzufrieden mit sich. Also ab mit dem Boyfriend Prinz und dem besten Freund Hahn in eine richtige Makeover-Show. Dort treffen die Freunde auf die fabelhafte Moderatorin Lilly van de Lillefeld, welche sie durch großartige, nahezu weltveränderte Challenges führt, auf dem Weg zum Traum – Makeover.

Vom Objekttheater bis zur Reality Show, mit einer Vorliebe für feinen Trash: Eine Geschichte über Einsamkeit und Frustration und den eisernen Willen zur Selbstverbesserung.

mit Paulina Bittner, Maikel Drexler, Anna-Sophie Fritz, Paul Hentze, Moritz Schaller

Text: Anna-Sophie Fritz, Elias Kosanke

Regie: Friederike Förster

Kostüme: Sophie Peters

Musik: Moritz Schaller

Do 22.11 und Fr 23.11 jeweils 19:30
Kasse ab 18 Uhr geöffnet

Karten erm. 7,5 reg. 11 €

RESERVIERUNGEN UNTER ringtheater@gmail.com

MACHT KRITISCH(ES) THEATER

16.11.2018
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MACHT KRITISCHES THEATER
ein Podium zum Thema “Macht und Marginalisierung am Theater”

Das Berliner Ringtheater lädt zu einer Podiumsdiskussion ein. Wir wollen persönliche Erfahrungen von Theaterschaffenden unterschiedlicher Backgrounds besprechen. Wollen besprechen, was es für Wege aus der Vereinzelung gibt, wie man solidarisch agieren kann und was bereits passiert, wer sich gegenseitig bereits hilft.

Der Abend wird begleitet von Hörstücken, Lesungen und Filmbeispielen.

Wir freuen uns auf:
Lara-Sophie Milagro – vom Label Noir
Vanessa Unzalu Troya – Leiterin der P14-Volksbühne
Lola Fuchs und Monika Freinberger – Kollektiv DiplFF
Ring-Kollektiv
+ weitere Gäste

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Ein Theater. Darin: Ein Theaterstück.
Über: Empowerment. Oder: Rechtsruck. Oder: Der Kampf des Kleinen gegen das Große.
Oder: #Metoo. Oder: #Metwo
Das Publikum findet sich ein. Das Licht in den Rängen geht aus. Das auf der Bühne an – und es beginnt.
Und wenn das Stück vorbei ist – feiern alle.
Die Proben, bei denen irgendwas problematisch war, werden vergessen. Es wird verdrängt und runtergeschluckt, dass hinter den Kulissen das passiert, was auf der Bühne bekämpft wird.
Es wird Einzelfall, Versehen, Ausnahme, notwendiges Übel genannt, wenn es zu rassistischen und sexistischen Ausfällen, schlechter Bezahlung oder Machtmissbrauch kam.
Damit das Licht wieder aus- und angehen kann. Damit es weitergeht.

Aber warum? Warum passiert das?
Theater könnte doch so gut sein. Warum aber ist Theater immer so blöd?
Also wie wird Theater eigentlich endlich “besser”?
Welche Strukturen verursachen die Reproduktion der hegemonialen Mechanismen, die Mitarbeiter*innen am Theater ausgrenzen, kleinhalten, benachteiligen? Wie kann man diese ändern? Was für konkrete politische Maßnahmen würden das herbeiführen?


SPIELZEITENDE IN DER ZUKUNFT

05.07.2018
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Ein Jahr ist es her, dass G20 die Hamburger Innenstadt und mehrere Grundrechte lahmlegte.
Die nach der Konferenz einsetzenden Repressionen wirken bis heute.
Besonders hart betroffen sind nach wie die ehemaligen Betreiber*innen von linksunten.indymedia – der Plattform, die als Folge von G20 verboten wurde.

Zeitgleich mit diesem „Jubiläum“ geht auch unsere Spielzeit zu Ende. Am 05. Juli wollen wir uns darum solidarisch zeigen. Mehrere Künstler*innen, DJ*s und Bands spielen für die Gerichtskosten der linksunten.indymedia-Betreiber*innen.

Dazu gibt es einen Talk und eine letzte Uraufführung.
in Zusammenarbeit mit Rote Hilfe e.V.

PROGRAMM:

18 Uhr – Talkrunde – G20 und Folgen.
+++ Teilnehmer*innen folgen +++
In Zusammenarbeit mit Rote Hilfe e.V.

19.30 Uhr – IcH wErd diesEs GefÜhl nICht lOs.
Uraufführung der dritten Hausproduktion des Berliner Ringtheaters.

21.30 – Ex Diehl – Punkrock
https://ex-diel.bandcamp.com/releases

22.30 – kos_mic q’andi, Hits Hits Hits

00.00 – One Mother, RnB aus Hamburg City

01:00 – Pleasure Hunter – elektronische Beats aus Hamburg City


ICH WERD’ DIESES GEFÜHL NICHT LOS.

05.07.18 (Premiere) / 08.07.18 / 09.07.18
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Das Berliner Ringtheater präsentiert voller Stolz seine dritte Hausproduktion:

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JEWELS OF PAIN

Ich werd dieses Gefühl nicht los.
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Am Rande unserer motherfucking Vorstellungskraft: *EIN SCHIMMER*, der alles bedroht, was dir wichtig ist.
Zum Glück gibt es heutzutage noch TOP NOTCH FE*MALE-SOLDIER-SCIENTISTS. Sie stellen sich der Unsagbarkeit menschlicher Ich-Grenzen und machen auch vor der tausendachzigsten Paranoia-Schleife keinen Halt.
Ein SciFi-Psychothrill-Coming-of-Age-Drama
mit: Lola Fuchs, Julian Süß, Aybüke Kara, Celine Meral und Polina Alexandrova.

Sound und Licht: Enrika Myskovskaya
Dramaturgie: Astarte Posch
Bühne: Susanne Wilk
Bühnenbild-Assistenz: Galila Khorshid
Kostüm: Isabelle Marie Lange
Kostümbild-Assistenz: Anna Vyshnyakova
Choreographie: Safiyah Galvani
Text und Regie: Johanna Schütt und Gelareh Shahpar.

RESERVIERUNGEN als Kommentar hier im Event oder an
ringtheater@zukunft-ostkreuz.de.

19 Uhr Tür
19.30 Uhr Vorstellungsbeginn
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PERFORMING ARTS FESTIVAL

06. - 09.06.18
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Das Performing Arts Festival im Berliner Ringtheater.

Britney, I love you! (Franziska Rattay)
eine Performance

Franziska Rattay beschäftigt sich mit Fan- und Personenkult am Beispiel von Britney Spears. Eine performative Gratwanderung, die Glanz und Elend des Showbusiness in den Blick nimmt, Anbetung und Verteufelung einer Popikone vor Augen führt und sich auf die Suche nach Menschlichkeit hinter Mainstream und Massenvermarktung begibt – eine Einladung, sich 20 Minuten dem eigenen Voyeurismus hinzugeben.

Franziska Rattay’s performance is about fan and persona-cult – in this case Britney Spears. She takes a look at glamour and misery, adoration and demonisation of a pop icon. An invitation to give yourself over to your own voyeurism for 20 minutes.

 

Der Zustand (Grosch)

Ein Stück über Schuld, Aussichtslosigkeit und den unsagbaren Widerstand. Gegen die Dinge, die Lagen und das Ganze. Hiermit wird jedem Universum und Individuum zugestanden, Ungerechtigkeiten, obgleich höherer oder niederer Gewalt, abzulehnen und die Akzeptanz des Weltgeschehens auf ein Minimum zu reduzieren. Katharina Grosch betreibt nur eines mit Ernsthaftigkeit: Den Kampf gegen die Ernsthaftigkeit des Lebens.

A piece about no hope and unutterable resistance. The fight for freedom is the fight for a defeatable enemy. You have to make the circumstances your destiny and the only result can be loneliness.

Der Zustand

28.-31.03.
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Das Berliner Ringtheater präsentiert kurz nach dem wahnsinnigen Erfolg seiner ersten Hausproduktion die zweite rasante, neue, tolle Hausproduktion.

DER ZUSTAND

Ein Stück über Schuld, Aussichtslosigkeit und den unsagbaren Widerstand.
Der Kampf für Freiheit ist der Kampf für einen besiegbaren Feind und gegen das Oh Fortuna, Fortuna, Furz Tuna. Die Maßnahme sich äußere Umstände zu einem persönlichen Schicksal zu machen, ist die einzige logische Folge auf die Einsamkeit, in die ein jeder hineingeboren wird. Hiermit wird jedem Universum und Individuum zugestanden Ungerechtigkeiten, obgleich höherer oder niederer Gewalt, abzulehnen und die Akzeptanz des Weltgeschehens auf ein Minimum zu reduzieren.

Der Zustand

Ein Stück gegen die Dinge, die Lagen und das Ganze. Gegen das Leben. Oder ein Abend gefüllt mit 55 moralischen Spottgesängen, 131 Liebesliedern, 40 Spielereien und 2 längeren geistlichen Theaterstücken.

Mit:
Claus und Mader und Schneider und Ulrich und Weber und Weissmahr
Von:
Grosch
Für:
Alle

19 Uhr Doors, 20 Uhr Beginn

Hyper Emotional Family

07. - 09.03.18
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Das Berliner Ringtheater präsentiert (proud proud proud)
die erste eigene Hausproduktion
von Bäckerei Harmony

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Ich forderte nicht nur euer Verständnis und eure Zustimmung bezüglich meiner Theorie über ein vielversprechenderes Leben ein, in dem Essen ein befriedigenderer und zuverlässigerer Genuss als Jungs sein würden, sondern war auch auf eure finanzielle Unterstützung angewiesen, da die Chilli Chicken Wings Box 30 Euro kostet! Im Nachhinein – befreit von meinem an die Situation gebundenen Hochmut – weiß ich, was es für eine Liebeserklärung war, dass ihr mit mir die 20-Euro-Alternative gekauft habt, aber in diesem Moment war euch bloß mein Missmut gewidmet und die Angst, dass ich von 20 Chilli Chicken Wings nicht satt werde. Also habt ihr vier gegessen und ich 16, in Windeseile und das Antibiotika im Fleisch ließ meine meine Pupillen weiten und machte mich kurzfristig zu einem glücklicheren Menschen.
Du sagtest die Reeperbahn sähe aus wie der Times Square und plötzlich fühlten wir uns noch weiter weg von Zuhause als wir es sowieso taten, aber in einem guten Sinne. Wir waren sehr glücklich und eins mit den Touristen. Wir tanzten vor einem Klapptisch, der neben einem Club mit schlechter Musik stand und dachten wir hätten die Kontrolle über unser Glück erhalten.
Aber dann ging es mir ruckartig sehr sehr schlecht und ich war zurückgeworfen in eine Verfassung, die einer unbelebten Grotte tief tief im Meer ähnelte.

Text und Regie: Leonie Jenning & Martha von Mechow (Bäckerei Harmony)
Dramaturgie: Maxi Klingbeil
Kostüm: Martha von Mechow
Bühne: Hermann Rauthe, Arthur Pethke, Emiel Heemskerk
Propaganda: Luis August Krawen
Video: Marlon Weber
Musik: Fee Aviv Marschall

Mit: Yasmin El Yassini, Ann Göbel, Luis August Krawen, Antonis Antoniadis, Nathalie Seiß

Goodbye 13

23.02.
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Der 13. Jahrgang Szenisches Schreiben sagt Goodbye.
Vier Jahre Studium sind vorüber. Jede Menge Texte wurden dabei gedruckt, im Anschluss bis ins Kleinste besprochen, korrigiert, verworfen und manchmal zerknüllt. Und jetzt sind wir fertig. Oder so.

Zum Abschluss wollen wir darum nicht nur mit euch tanzen, sondern vorher für euch lesen. Texte aus diesen 4 Jahren. Jede/r AutorIn einen, eingerichtet mit den KollegInnen aus dem Jahrgang. Wie zur ersten Lesung. Damals – als früher war.

Texte von:
Malte Abraham
Svenja Viola Bungarten
Philipp Gärtner
Franziska vom Heede
Sophia Hembeck
Rinus Silzle
Lars Werner

EINLASS: 19 Uhr
BEGINN: 20 Uhr

Im Anschluss: Abschlussparty