Spielzeit

30.04.2019 Glanzoderharnisch – Gänsehaut

GLANZODERHARNISCH GLANZODERHARNISCH GLANZODERHARNISCH Hex Hex! Ein Gespenst geht um, das Gespenst der– Naja. Marx-Referenzen sind over. Aber Geister nach wie vor sehr sehr geil. Am 30.4 ist Walpurgisnacht im Berliner Ringtheater. Und DA ist es wieder soweit: Glanzoderharnisch geht in eine neue Runde. Das heißt: Ohne Besen nix gewesen szenisch lesen (usw.) Mit Texten von:

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03.05./ 04.05.2019 Auf dem Mond gibt es keine Lohnarbeit

Das Berliner Ringtheater präsentiert ein Gastspiel von raststättentheater Auf dem Mond gibt es keine Lohnarbeit »Und dann gibt es da die Löcher. Da weißt du noch zwei Monate und dann kommt da wieder so‘n Loch. Aber Löcher die dürfen auf keinen Fall entstehen. Sonst ruft die AOK bei dir an und sagt wir haben hier

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29., 30, 31.05.2019 Desire – die Zügellosigkeit der Leere

Performing Arts Festival im Ringtheater Desire – die Zügellosigkeit der Leere von Grosch Ein Postbote ist nicht einfach nur ein Mann mit der Ledertasche. Eine Friseurin für kniehohe Hunde ist nicht einfach nur eine Friseurin für kniehohe Hunde. Entkoffeinierter Melitta Kaffee ist eigentlich gar kein Kaffee. Eine Vorort Idylle ist nicht immer idyllisch. Etwas mehr,

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18.04.2019 Macht Kritisch(es) Theater: Die Anti-Rassismus-Klausel

Im April kommt unsere Reihe „Macht Kritisches Theater“ zurück. Diesmal mit einem Talk zur Anti-Rassismusklausel. Worum geht’s? Während einige deutsche Theater immer noch diskutieren, ob Blackface eine rassistische Praxis ist, haben die Regisseurin Julia Wissert und die Rechtsanwältin und Dramaturgin Sonja Laaser eine Vertrags-Klausel entwickelt, die für Aufklärung und Sensibilisierung in Sachen Rassismus sorgen soll.

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14., 15., 16.03.2019 Sunshine Champagner

Die sechste Hausproduktion des Berliner Ringtheaters! Diskurstheater ist Schnee von gestern. Wir kommen mit Sunshine und Champagner und öffnen einfach mal die Büchse der Pandora, um zu sehen, was da in Wirklichkeit drin ist. Ein Gärtner, ein Detektiv, eine Tochter, die Pandora höchstpersönlich, die Regisseurin und ihre Assistentin. Sie alle verweigern sich der Geschichte, die

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07.03.2019 Miami Punk

Kabeljau & Dorsch proudly presents: Berlin-Premiere von und mit Juan S. Guses zweitem Roman “Miami Punk” Wir feiern mit: – Katja Brunner und Jakob Nolte mit literarischen Antworten und Assoziationen zum Roman – Compterspielecke – Moderation von Chris Möller – Büchertisch von Die Buchkönigin *~*~*~*~*~*~*~*¯\_(ツ)_/¯*~*~*~*~*~*~*~* Der Atlantik hat sich über Nacht von der Küste Floridas

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20./ 21./ 22.02.2019 Passport

Auf der ersten Seite des georgischen Passes steht: „Der/die Inhaber*in des Passes steht unter Schutz von Georgien. Dieser Pass ist das Eigentum von Georgien. Der Pass hat 48 Seiten.“ Mehr als 25 Prozent georgischen Länder sind von Russland okkupiert. Das Leben in den Konfliktzonen ist unerträglich. Täglich werden Hirten von „den Nachbarn“ entführt und das

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17.02.2019 Glanzoderharnisch: Die Wiederauferstehung

Es ist soweit: DIE WIEDERAUFERSTEHUNG. GLANZODERHARNISCH – eine Lesereihe von und mit Studierenden der UdK Berlin – kehrt zurück! Ab jetzt getragen vom 14. und 15. Jahrgang des Studiengangs Szenisches Schreiben. Die erste Veranstaltung dieser glorreichen Übernahme findet am Sonntag, den 17. Februar 2019 um 19.30 Uhr im Berliner Ringtheater statt. (Laskerstraße 5, 10245 Berlin)

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06., 07., 13., 14.02.2019 Dream Body Outlet

Sensualized, tiefentspannt und digital native startet das Ring mit euch ins neue Jahr mit seiner fünften Hausproduktion. DREAM BODY OUTLET im Digitalen billiger Zu wenig Zeit? Und zu viel davon im Netz? Du spürst dich nicht mehr? Wir sagen – das ist zu wenig. Die DigitalPioneers haben eine neue Art des Reisens entwickelt. Die Digitalisierung

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11.01.2019 How to be an Ally

Das Berliner Ringtheater freut sich als Jahres-Auftakt und als zweiten Teil der Reihe “Macht Kritisch(es) Theater” diesen Workshop von Maja/Marijana Bogojević und Arpana Aischa Berndt zu hosten. In dem Workshop „How to be an Ally?“ entwickeln die Teilnehmenden Strategien und Handlungsmöglichkeiten zur Unterstützung von rassismusbetroffenen Menschen im Alltag. Es wird ein offener und diskriminierungskritischer Raum

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Laskerstraße 5, 10245 Berlin

ringtheater@zukunft-ostkreuz.de

Aktuelles

Auf die Frage was das Berliner Ringtheater eigentlich ist, gibt es keine einfache und abschließende Antwort. Es ist ein Arbeitsprozess, der sich als Arbeitsprozess ständig selbst durchdenkt, verwirft und wieder neu erfindet. An dieser Stelle also vielleicht am besten ein repräsentativer Ausschnitt aus dem offenen Dokument, das ein Teil des Kollektivs als Satzung begreift, ein anderer für einen Witz hält und wieder ein anderer Teil vermutlich nie gelesen hat:

„Manifest[party]

Das neue Theater ist deep wie der dunkle Ozean und crisp wie eine sternenklare Polarnacht. Das neue Theater ist äußerst schmackhaft, aber es enthält auch viele Spurenelemente, Vitamine und Calcium. Ganz viel Calcium. Tonnenweise schneeweißes Calcium. Für die Zähnchen und die Knöchelchen. Damit man [es selbst & auch seine Besucher*innen) eines Tages fest zubeißen und zutreten kann [können] wie ein*e Vampire Slayer*in. Also natürlich nur im Ernstfall, wenn es zu diesem bösen Ernstfall kommt, wo unsere bürgerlich individualistischen Familien- und Eigenheim[unter Schmerzen eindoktrinierten eingeübten Weltbewältigungs]pläne ins Wanken geraten. Well well, aber das möge ein viel besseres Mysterium als Gott bitte verhüten. Oder wenigstens bessere [Bombenbau] [bessere]Pläne anbieten.
Ein viel besseres Mysterium als Gott ist zum Beispiel auch das neue Theater.
Bitte, neues Theater, gib mir [soetwas wie] eine [~]Familie[Kollektiv] [???], die [das]mich liebt, die [das]ich liebe und ein [~]Eigenheim[/Workspace], wo ich mich sicher fühle und einen Golden Retriever! Ich [Wir] habe[n] es verdient ein bisschen Gold zurückzuerhalten. Na klar. Alles andere wäre [ist] ja auch Selbstausbeutung. Das heißt ja schließlich auch nicht, dass ich [wir] es mit meinem [unserem] Idealismus nicht trotzdem auch turboernst meine[n].
Dem neuen Theater geht’s nicht um Wettbewerb. Dem neuen Theater geht es um Herzensangelegenheiten.
Das neue Theater verhütet den Ernstfall in dem es den Ernstfall simuliert [nachmacht (& auslacht)]. [Das neue Theater ist der Ernstfall.]
Das neue Theater ist immernoch nicht von dem Konzept des Happy Ends gelangweilt.
Ist doch voll nice, wenn die[/der] rettende [Bot/]Bot*in am Ende erscheint und das böse Imperium [oder Republik] beendet, die Korrumpierten entkorrumpiert, die Entfremdeten ententfremdet und den Ungeliebten lange und ausführlich zuhört und dann auch noch mit dem Publikum[(im jeweiligen Fall vorrangig rezeptiven Teil des Kollektivs)]diskutiert.
MEGANICE! Ich könnte mir da jedes Mal in die Hose machen. Seriously! Wer was anderes sagt ist mindestens einmal zu viel aufs Patriarchat hereingefallen. Also, sorry, man muss sich hier schon ein bisschen emotional aufmachen und TRUE zu seinen Gefühlen sein, sonst hat man nichts vom neuen Theater und auch sonst nichts von nichts. Obwohl das jetzt so klingt wie… Also nein/ Das neue Theater hat schon auch ein Herz für die Tieftraurigen und Deprimierten. Ihr könnt hier voll herkommen und dann das Gefühl haben nicht alleine in euerm Schmerz zu sein. VOLL! KEINE ANGST! Euer neues Theater ist FÜR. EUCH. DA.
Keine Angst. Es ist ja nicht jedes Stück gleich. Man geht nie zweimal ins selbe neue Theater. Ja, das hat auch fürs alte gegolten, aber da gab es auch keinen Grund es überhaupt zu versuchen.
Natürlich ist es auch immer noch voll der Kampf in das neue Theater zu gehen, wie an jeden anderen öffentlichen Ort auch. Aber das neue Theater versucht wenigstens faire Voraussetzungen zu schaffen. Das neue Theater weiß um die ganze Ungleichheitsscheiße[& [Spät]Kapitalismus[& so]] und seine fucked up sneaky ways und das neue Theater zerbricht sich [& gegenseitig] beständig die Köpfe wie es den Scheiß beenden kann.
Also keine falsche Scheu! Treten [Tritt] Sie in den Ring!“

Impressum

Berliner Ringtheater
Teil der Zukunft am Ostkreuz
Laskerstraße 5, 10245 Berlin
ringtheater@zukunft-ostkreuz.de
Ansprechpartner: Lars Werner

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30.04.2019 Glanzoderharnisch – Gänsehaut

GLANZODERHARNISCH GLANZODERHARNISCH GLANZODERHARNISCH

Hex Hex!

Ein Gespenst geht um, das Gespenst der–
Naja.
Marx-Referenzen sind over.
Aber Geister nach wie vor sehr sehr geil.
Am 30.4 ist Walpurgisnacht im Berliner Ringtheater.
Und DA ist es wieder soweit:
Glanzoderharnisch geht in eine neue Runde.
Das heißt:
Ohne Besen
nix gewesen
szenisch lesen
(usw.)

Mit Texten von:
Anton Artibilov, Sarah Dulgeris, Elisabeth Pape, Lena Reissner, Rosa Rieck.

Und einem Überraschungsauftritt der Berliner Post-Avantgarde-Band Doerrobstphase.

Durch den Abend führen:
Ivana Sokola & Jona Spreter
(Ja, es wird Zaubertricks geben)
(Natürlich wird danach auch in den Mai getanzt)

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03.05./ 04.05.2019 Auf dem Mond gibt es keine Lohnarbeit

Das Berliner Ringtheater präsentiert
ein Gastspiel von raststättentheater

Auf dem Mond gibt es keine Lohnarbeit

»Und dann gibt es da die Löcher. Da weißt du noch zwei Monate und dann kommt da wieder so‘n Loch. Aber Löcher die dürfen auf keinen Fall entstehen. Sonst ruft die AOK bei dir an und sagt wir haben hier ein Loch! Was ist das? Bloß nicht kündigen, bevor der nächste Arbeitsvertrag in trockenen Tüchern ist! Sonst könnte dort ein Loch entstehen und wer weiß wie groß und tief das Loch dann wird. Und deshalb graben wir jetzt einfach die Löcher hier in den Boden und legen uns mal tief rein und schauen hoch zum Himmel. Bevor das Loch zu dir kommt, kommst du zum Loch. Du gräbst es einfach selber und legst dich rein. Das tut ziemlich gut.«

————————–

Das Münchner Theaterkollektiv raststättentheater setzt sich in ihrer Stückentwicklung »Auf dem Mond gibt es keine Lohnarbeit« mit dem Stellenwert der Arbeit in unserer Gesellschaft auseinander.

Von und mit: Alexandra Martini, Isabel Neander, Jakob Roth

TICKETS
ermässigt: 7,5
regulär: 11 €

UNTER RINGTHEATER@GMAIL.COM

Website:
www.raststaettentheater.de
https://www.facebook.com/raststaettentheater/

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29., 30, 31.05.2019 Desire – die Zügellosigkeit der Leere

Performing Arts Festival im Ringtheater

Desire – die Zügellosigkeit der Leere
von Grosch

Ein Postbote ist nicht einfach nur ein Mann mit der Ledertasche. Eine Friseurin für kniehohe Hunde ist nicht einfach nur eine Friseurin für kniehohe Hunde. Entkoffeinierter Melitta Kaffee ist eigentlich gar kein Kaffee. Eine Vorort Idylle ist nicht immer idyllisch.

Etwas mehr, als ein Live Hörspiel.

Gesprochen von: Claus, Ulrich, Schneider, Krummenacher und Knüpling
Text: Ulrich und Grosch
Ton: Hamann
Regie: Grosch

Eine Hausproduktion des Berliner Ringtheater

BEGINN: 19 Uhr (pünktlich)

Tickets unter
ringtheater@gmail.com

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18.04.2019 Macht Kritisch(es) Theater: Die Anti-Rassismus-Klausel

Im April kommt unsere Reihe „Macht Kritisches Theater“ zurück. Diesmal mit einem Talk zur Anti-Rassismusklausel.

Worum geht’s?

Während einige deutsche Theater immer noch diskutieren, ob Blackface eine rassistische Praxis ist, haben die Regisseurin Julia Wissert und die Rechtsanwältin und Dramaturgin Sonja Laaser eine Vertrags-Klausel entwickelt, die für Aufklärung und Sensibilisierung in Sachen Rassismus sorgen soll.

Seit Anfang des Jahres gibt es diese Klausel und TECHNOCANDY (Banafshe Hourmazdi, Frederik Müller und Golschan Ahmad Haschemi) wollten diese für ihre Produktion „Schaffen“ am Theater Oberhausen (UA: 8. Februar 2019) in ihre Verträge schreiben lassen.
Die Verwaltung aber stellte sich quer, unter anderem mit dem Hinweis, dass der Rassismus-Begriff zu weit gefasst werden könne. (Es berichteten taz, VAN-Magazin, DLFKultur und das Missy-Magazine.)

Seither diskutiert also die deutsche Öffentlichkeit, ob es überhaupt Rassismus an deutschen Theatern gibt und ob jetzt eigentlich alle Deutschen vor Gericht kommen.

Wir wollen mit Banafshe Hourmazdi und Sonja Laaser über den Streit am Theater Oberhausen und dessen Nachbeben sprechen und diskutieren, was alles noch an deutschen Theatern passieren muss, damit eine Anti-Rassismus-Klausel wirklich, so wie ihre Opponent*innen behaupten, eines Tages ein Relikt einer vergangenen Zeit würde.

Zusätzlich kommen Arpana Aischa Berndt und Maja Bogojević, die mit ihrem Workshop “How to be an ally” wichtige antirassistische, intersektionale Arbeit leisten. Wir wollen mit ihnen über ihre Arbeit und die Hintergründe dazu sprechen.

Der Talk findet wie immer im Berliner Ringtheater statt und wird am selben Abend als Podcast aufgezeichnet.

Gäste: Banafshe Hourmazdi (Technocandy) und Sonja Laaser (Rechtsanwältin), Maja/Marijana Bogojević, Arpana Aischa Berndt
Moderation: Gelareh Shahpar

Beginn: 20 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

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14., 15., 16.03.2019 Sunshine Champagner

Die sechste Hausproduktion des Berliner Ringtheaters!

Diskurstheater ist Schnee von gestern. Wir kommen mit Sunshine und Champagner und öffnen einfach mal die Büchse der Pandora, um zu sehen, was da in Wirklichkeit drin ist. Ein Gärtner, ein Detektiv, eine Tochter, die Pandora höchstpersönlich, die Regisseurin und ihre Assistentin.
Sie alle verweigern sich der Geschichte, die sie eigentlich erzählen wollten.
Aber irgendwann ergeben sie sich doch dem Umstand, dass sie als verwirrte Großstädter (es ist sogar ein Franzose dabei), immer Lust auf eine Revolution haben. Eine Idee. Einen Plan. Und dann merken sie, dass sie, wie damals Napoleon der Pandora nur gefolgt sind, weil sie dachten, sie wäre die Revolution. Aber die weiss es auch nicht. Sie hat zwar einen coolen Hut, wie Napoleon. Aber sie hat eigentlich überhaupt keine Ahnung.

oder:

Ein Film-Team nimmt sich Großes vor, scheitert und macht dann ein Theaterstück. Immerhin kann dadurch der Hochsitz, das Bühnenbild der ersten Produktion des Ringtheaters, vor dem Verschrotten gerettet werden.
„Der beste Plan B der Berliner Theaterszene.“, Lars Werner

———————

Sunshine Champagner – ein Theaterstück des Berliner Ringtheaters

Es brechen mit dem Diskurs Theater:

Nathalie Seiß, Judith Gailer, Rémi Pradère, Julian Süss, Anaïs Urban, Leonie Jenning

Regie: Bastian Gascho
Dramaturgie: Leonie Jenning
Regieassistenz: Tinka Legvart
Bühne: Bastian Gascho, Leonie Jenning, Hermann Raute
Kostüm: Anaïs Urban
Text: Rémi Pradère, Bastian Gascho, Leonie Jenning

Uraufführung: 14.03. 2019
weitere Aufführungen: 15. u. 16.03. 2019

Kasse öffnet: 19 Uhr
Einlass ist: 19.45 Uhr
Stück beginnt: 20 Uhr

Ticketpreise: 6 soz. / 7,5 erm. / 11. reg.

Tickets unter
ringtheater@gmail.com

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07.03.2019 Miami Punk

Kabeljau & Dorsch proudly presents:
Berlin-Premiere von und mit Juan S. Guses zweitem Roman “Miami Punk”

Wir feiern mit:
– Katja Brunner und Jakob Nolte mit literarischen Antworten und Assoziationen zum Roman
– Compterspielecke
– Moderation von Chris Möller
– Büchertisch von Die Buchkönigin

*~*~*~*~*~*~*~*¯\_(ツ)_/¯*~*~*~*~*~*~*~*

Der Atlantik hat sich über Nacht von der Küste Floridas zurückgezogen und eine Wüste hinterlassen. Kreuzfahrtschiffe rosten im Sand vor Miami, die Hotels bleiben leer, der Hafenbetrieb ist eingestellt und selbst die Dauerwerbesendungsindustrie liegt am Boden. Mittendrin eine überambitionierte Indie-Game-Programmiererin, eine strauchelnde Arbeiterfamilie, eine junge Soziologin und ein E-Sport-Team aus Wuppertal. Witzig und traurig, düster und labyrinthisch: »Miami Punk« ist ein Roman über die Bedeutung von Arbeit, über Herrschaft und Macht und über einsame Nächte vor dem Computer.

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20./ 21./ 22.02.2019 Passport

Auf der ersten Seite des georgischen Passes steht:
„Der/die Inhaber*in des Passes steht unter Schutz von Georgien. Dieser Pass ist das Eigentum von Georgien. Der Pass hat 48 Seiten.“

Mehr als 25 Prozent georgischen Länder sind von Russland okkupiert. Das Leben in den Konfliktzonen ist unerträglich. Täglich werden Hirten von „den Nachbarn“ entführt und das Lösegeld von den Familien verlangt.

An der Grenze wird ein junger Mann vor einer Überwachungskamera ermordet, der Mord im Fernsehen übertragen.
Von der Grenze wird ein Mann entführt, der angeblich einen Sabotageakt geplant hatte. Danach fällt er in der Polizeiabteilung zufällig von die Treppen herunter und stirbt. Es gibt auch eine zweite Version wonach der Grund des Todes ein Herzversagen ist.
Der Mann wird 26 Tage lang nicht der Heimat zurückgegeben. Die Familie wartet auf seine Leiche. Sobald der Tote übergeben wird, nimmt die Mutter des toten Sohnes den Pass aus seiner Hosentasche. Den 48 seitigen Pass, der Eigentum Georgiens ist. Dann zeigt sie die gefolterten Hände ihres Sohnes dem ganzen Land.

„Passport“ ist das neue Dokumentartheaterstück von der georgischen Theatergruppe „Open Space“. Das gesamte Stück basiert auf Interviews, die persönlich in den Konfliktzonen erarbeitet wurden.

Regie: Mikheil Charkviani
Bühne und Kostüme: Anna Gurgenidze
Musik: Erekle Getsadze
Mit: Erekle Getsadze, Giga Datiashvili, Irakli Kakabadze, Gigi Rekhviashvili, Irakli Sirbilashvili, Bichka Cheishvili

With support by kubiz

Kasse öffnet: 18 Uhr
Stückbeginn 19:30 Uhr
ermässigt: 7,5 €, regulär 11 €
Tickets reservieren unter ringtheater@gmail.com

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17.02.2019 Glanzoderharnisch: Die Wiederauferstehung

Es ist soweit: DIE WIEDERAUFERSTEHUNG.

GLANZODERHARNISCH – eine Lesereihe von und mit Studierenden der UdK Berlin – kehrt zurück!
Ab jetzt getragen vom 14. und 15. Jahrgang des Studiengangs Szenisches Schreiben.

Die erste Veranstaltung dieser glorreichen Übernahme findet am Sonntag, den 17. Februar 2019 um 19.30 Uhr im Berliner Ringtheater statt.
(Laskerstraße 5, 10245 Berlin)

Gelesen werden Texte des 15. Jahrgang inklusive Gäste.
Das sind:
Anton Artibilov, Sarah Amanda Dulgeris, Patty Kim Hamilton, Katharina Kern, Elisabeth Pape, Lena Reißner, Rosa Rieck, Lara Schäfer, Safiya Sobkowiak, Ivana Sokola, Jona Spreter, Lisa Wentz

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06., 07., 13., 14.02.2019 Dream Body Outlet

Sensualized, tiefentspannt und digital native startet das Ring mit euch ins neue Jahr mit seiner fünften Hausproduktion.

DREAM BODY OUTLET
im Digitalen billiger

Zu wenig Zeit? Und zu viel davon im Netz?
Du spürst dich nicht mehr?
Wir sagen – das ist zu wenig.

Die DigitalPioneers haben eine neue Art des Reisens entwickelt. Die Digitalisierung des Selbst ermöglicht einen Pauschalurlaub zu jeglicher Erinnerung.
Animateure stimulieren Synapsen für großen Gefühle /
Es ist nur ein kleiner Schritt zum Digital Dream und totaler Entspanntheit.
Der Urlaub im Netz verspricht seinen tourists Freiheit / für alle perfekten und unperfekten Bodies und zeigt den Weg zur Haute Couture Bodyness / eine Butterfahrt durch die unergründlichen Weiten des Hyperrealen /
Und mittendrin die Reisende Pioneer P, die nicht mehr weiß, was sie hierher verschlagen hat. Bezahlt hat sie nichts. Denn diese Reise kostet kein Geld – nur die Bereitschaft, eine Erinnerung freizugeben.

Performance: Jan Liefhold, SJ Rahatoka, Johanna Sarah Schmidt, Kostümbild: Daniela Meichelböck, Regie und Text: Lynn Musiol, Ivana Sokola

Kasse: 18.30
Einlass/ Stückbeginn: 19.30
Preise: 6/7,5/11 €

Reservierungen mit Name, Datum und Anzahl bitte an
ringtheater@gmail.com

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11.01.2019 How to be an Ally

Das Berliner Ringtheater freut sich als Jahres-Auftakt und als zweiten Teil der Reihe “Macht Kritisch(es) Theater” diesen Workshop von Maja/Marijana Bogojević und Arpana Aischa Berndt zu hosten.

In dem Workshop „How to be an Ally?“ entwickeln die Teilnehmenden Strategien und Handlungsmöglichkeiten zur Unterstützung von rassismusbetroffenen Menschen im Alltag. Es wird ein offener und diskriminierungskritischer Raum geschaffen, in dem Unsicherheiten reflektiert werden, die weiße* Menschen bei der Auseinandersetzung mit Rassismus erfahren. Zudem wird erarbeitet, wie in konkreten Situationen agiert werden kann, um als Verbündete für Schwarze Menschen und People of Color in Deutschland auftreten zu können und diese zu empowern.

Dauer: 3-4 Stunden

Teilnehmer*innenzahl: max. 25
(Die Anmeldung lief bereits vor ein paar Wochen, wir freuen uns auf alle Teilnehmenden)

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