06/07/2019 Sunshine Champagner

Ein Film-Team nimmt sich Großes vor...

07/06/2019 Sunshine Champagner

Ein Film-Team nimmt sich Großes vor...

19/07/2019 Der Himmelblaue Herr – von Fanny Sorgo

Berliner Ringtheater präsentiert ein Gastspiel des Kollektivs Childhood: Destiny

20/07/2019 Der Himmelblaue Herr – von Fanny Sorgo

Berliner Ringtheater präsentiert ein Gastspiel des Kollektivs Childhood: Destiny

Laskerstraße 5, 10245 Berlin

ringtheater@zukunft-ostkreuz.de

About

Das Berliner Ringtheater wird kollektiv geleitet.

Die künstlerische Leitung besteht aus: Isabelle Marie Lange, Susanne Wilk, Bastian Gascho, Gelareh Shahpar, Philipp Gärtner, Johanna Schütt, Tim Jakob, Johannes Bellermann und Lars Werner.

Eröffnet wurde das Theater von Lars Werner unter dem Dach der Kulturstätte Zukunft am Ostkreuz, Oktober 2017. Einen Monat später wurde die Leitung an das Kollektiv übertragen. Das Kollektiv besteht aus u.a. aus Bühnenbilder_innen, Autor_innen, Philosoph_innen, Kostümbildner_innen, Performer_innen, Filmemacher_innen.

Im Berliner Ringtheater stehen gleichrangig nebeneinander: Neue Theaterstoffe, politischer Diskurs und das Hinterfragen eigener Produktionsweisen. In unseren Produktionen und Veranstaltungen greifen diese drei Punkte ineinander.

Es ist unser politischer Anspruch marginalisierten Personen und Gruppen Gehör zu verschaffen, sowie politisch Ideen und Konzepte zu diskutieren, die nicht im Fokus der Öffentlichkeit stehen oder nur am Rand diskutiert werden. Bei der Auswahl der Themen folgen wir neben unserem Anspruch einen Raum für queerfeministische, intersektionale und antirasstische Diskurse zu erschaffen, auch dem Ziel SprecherInnen und Werke jenseits der eigenen Filter-Bubble einzuladen.

Aktuelles

Auf die Frage was das Berliner Ringtheater eigentlich ist, gibt es keine einfache und abschließende Antwort. Es ist ein Arbeitsprozess, der sich als Arbeitsprozess ständig selbst durchdenkt, verwirft und wieder neu erfindet. An dieser Stelle also vielleicht am besten ein repräsentativer Ausschnitt aus dem offenen Dokument, das ein Teil des Kollektivs als Satzung begreift, ein anderer für einen Witz hält und wieder ein anderer Teil vermutlich nie gelesen hat:

„Manifest[party]

Das neue Theater ist deep wie der dunkle Ozean und crisp wie eine sternenklare Polarnacht. Das neue Theater ist äußerst schmackhaft, aber es enthält auch viele Spurenelemente, Vitamine und Calcium. Ganz viel Calcium. Tonnenweise schneeweißes Calcium. Für die Zähnchen und die Knöchelchen. Damit man [es selbst & auch seine Besucher*innen) eines Tages fest zubeißen und zutreten kann [können] wie ein*e Vampire Slayer*in. Also natürlich nur im Ernstfall, wenn es zu diesem bösen Ernstfall kommt, wo unsere bürgerlich individualistischen Familien- und Eigenheim[unter Schmerzen eindoktrinierten eingeübten Weltbewältigungs]pläne ins Wanken geraten. Well well, aber das möge ein viel besseres Mysterium als Gott bitte verhüten. Oder wenigstens bessere [Bombenbau] [bessere]Pläne anbieten.
Ein viel besseres Mysterium als Gott ist zum Beispiel auch das neue Theater.
Bitte, neues Theater, gib mir [soetwas wie] eine [~]Familie[Kollektiv] [???], die [das]mich liebt, die [das]ich liebe und ein [~]Eigenheim[/Workspace], wo ich mich sicher fühle und einen Golden Retriever! Ich [Wir] habe[n] es verdient ein bisschen Gold zurückzuerhalten. Na klar. Alles andere wäre [ist] ja auch Selbstausbeutung. Das heißt ja schließlich auch nicht, dass ich [wir] es mit meinem [unserem] Idealismus nicht trotzdem auch turboernst meine[n].
Dem neuen Theater geht’s nicht um Wettbewerb. Dem neuen Theater geht es um Herzensangelegenheiten.
Das neue Theater verhütet den Ernstfall in dem es den Ernstfall simuliert [nachmacht (& auslacht)]. [Das neue Theater ist der Ernstfall.]
Das neue Theater ist immernoch nicht von dem Konzept des Happy Ends gelangweilt.
Ist doch voll nice, wenn die[/der] rettende [Bot/]Bot*in am Ende erscheint und das böse Imperium [oder Republik] beendet, die Korrumpierten entkorrumpiert, die Entfremdeten ententfremdet und den Ungeliebten lange und ausführlich zuhört und dann auch noch mit dem Publikum[(im jeweiligen Fall vorrangig rezeptiven Teil des Kollektivs)]diskutiert.
MEGANICE! Ich könnte mir da jedes Mal in die Hose machen. Seriously! Wer was anderes sagt ist mindestens einmal zu viel aufs Patriarchat hereingefallen. Also, sorry, man muss sich hier schon ein bisschen emotional aufmachen und TRUE zu seinen Gefühlen sein, sonst hat man nichts vom neuen Theater und auch sonst nichts von nichts. Obwohl das jetzt so klingt wie… Also nein/ Das neue Theater hat schon auch ein Herz für die Tieftraurigen und Deprimierten. Ihr könnt hier voll herkommen und dann das Gefühl haben nicht alleine in euerm Schmerz zu sein. VOLL! KEINE ANGST! Euer neues Theater ist FÜR. EUCH. DA.
Keine Angst. Es ist ja nicht jedes Stück gleich. Man geht nie zweimal ins selbe neue Theater. Ja, das hat auch fürs alte gegolten, aber da gab es auch keinen Grund es überhaupt zu versuchen.
Natürlich ist es auch immer noch voll der Kampf in das neue Theater zu gehen, wie an jeden anderen öffentlichen Ort auch. Aber das neue Theater versucht wenigstens faire Voraussetzungen zu schaffen. Das neue Theater weiß um die ganze Ungleichheitsscheiße[& [Spät]Kapitalismus[& so]] und seine fucked up sneaky ways und das neue Theater zerbricht sich [& gegenseitig] beständig die Köpfe wie es den Scheiß beenden kann.
Also keine falsche Scheu! Treten [Tritt] Sie in den Ring!“

Berliner Ringtheater
Teil der Zukunft am Ostkreuz
Laskerstraße 5, 10245 Berlin
ringtheater@zukunft-ostkreuz.de
Ansprechpartner: Lars Werner

06./ 07.07.Juli Sunshine Champagner

WIEDERAUFNAHME UND DERNIERE!!

Ein Film-Team nimmt sich Großes vor, fährt an die Südsee, baut ein Set, scheitert und macht dann doch nur ein Theaterstück über die Büchse der Pandora, Revolutionslust verwirrter Großstädter und die Frage, an was man sich gewöhnen soll, sobald es keine Arbeit mehr gibt.

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Diskurstheater ist Schnee von gestern. Wir kommen mit Sunshine und Champagner und öffnen einfach mal die Büchse der Pandora, um zu sehen, was da in Wirklichkeit drin ist. Ein Gärtner, ein Detektiv, eine Tochter, die Pandora höchstpersönlich, die Regisseurin und ihre Assistentin.
Sie alle verweigern sich der Geschichte, die sie eigentlich erzählen wollten.
Aber irgendwann ergeben sie sich doch dem Umstand, dass sie als verwirrte Großstädter (es ist sogar ein Franzose dabei), immer Lust auf eine Revolution haben. Eine Idee. Einen Plan. Und dann merken sie, dass sie, wie damals Napoleon der Pandora nur gefolgt sind, weil sie dachten, sie wäre die Revolution. Aber die weiss es auch nicht. Sie hat zwar einen coolen Hut, wie Napoleon. Aber sie hat eigentlich überhaupt keine Ahnung.

„Der beste Plan B der Berliner Theaterszene.“, Lars Werner

Text: Bastian Gascho, Rémi Pradère, Leonie Jenning
Regie: Bastian Gascho
Co-Regie: Leonie Jenning
Regieassistenz: Tinka Legvart
Dramaturgie: Leonie Jenning
Musikalische Leitung: Rémi Pradère
Bühne: Leonie Jenning, Bastian Gascho, Hermann Raute
Miniatur-Bühnenbild: Julian Süss, Nathalie Seiß
Kostüm: Anais Urban
Animation: Fabian Tschöpl
Technische Leitung: Boris Schenk

Es spielen:
Anais Urban, Judith Gailer, Julian Süss, Rémi Pradère, Nathalie Seiß, Leonie Jenning

TICKETS an der Abendkasse
ODER RESERVIEREN unter ringtheater@gmail.com
7,5 € ermässigt und 11 € regulär

Sunshine Champagner,
eine Kollektivarbeit.

19./ 20.07.2019 Der Himmelblaue Herr – von Fanny Sorgo

 

Berliner Ringtheater präsentiert ein Gastspiel des Kollektivs Childhood: Destiny

Der himmelblaue Herr
von Fanny Sorgo

Anikas Mann verliert bei einem Motorradunfall den Kopf und stirbt, dafür aber bringt Anika in einem holprigen Zugabteil ihren Sohn zur Welt: Florentin Fartely, der von nun an sein Leben lang lieber ein Grillferkel sein wollen wird: gewärmt, geliebt und begehrt. Florentin wird älter und verliebt sich in Nathalie. Die beiden taumeln nun gemeinsam, einsam weiter durch – man könnte sagen – sämtliche, übliche Etappen eines Lebens auf der althergebrachten Suche nach Glück und Liebe. Schließlich sind sie alt und blicken erschöpft von einer Terrasse über das verheißungsvoll glitzernde, blaue Meer…

Konzept und Schauspiel: Markus Bernhard Börger, Max Gindorff, Max Herzogenrath, Clara Schulze-Wegener

Der himmelblaue Herr ist das erste Projekt des Kollektivs Childhood:Destiny, das aus vier SchauspielerInnen besteht, die ihre Ausbildung am Max Reinhardt Seminar in Wien abgeschlossen haben. Technik, Austattung, Kostüme, Kreation wurden vom Kollektiv selbst übernommen.
19. und 20. Juni 2016

Beginn 19.30 Uhr
Kasse: 19 Uhr

erm. 7,5 €
reg. 11 €
Tickets an der Abendkasse oder reservieren unter ringtheater@gmail.com

29., 30, 31.05.2019 Desire – die Zügellosigkeit der Leere

Ein Theaterhörspielkrimi auf Rollen über unzustellbare Briefe, eine Familienfehde und das notwendige Scheitern des Begehrens. Mysterious!

Ein mysteriöser Groschen-Roman rund um die verzweifelt insolvente Maria Massage, deren Leben eine Wendung nimmt, als sie dem Postboten Peter Nein begegnet. Auf heroische Art und Weise möchte dieser nervtötend freundliche Mann Maria aus den Schulden helfen.
Doch warum tut er das? Was ist es, das die beiden verbindet? Ist das Liebe? Oder ist das Eigennutz?
Ist Liebe Eigennutz? Außerdem: Wäre eine Vase noch eine Vase, wenn sie innen nicht hohl wäre?

Mysterious…. Let this mystierous mystery get very mysty schnistery.

MITWIRKENDE:
Gesprochen von: Claus, Ulrich, Schneider, Krummenacher und Knüpling
Text: Ulrich und Grosch
Ton: Hamann
Regie: Grosch

Eine Hausproduktion des Berliner Ringtheater

BEGINN: 19 Uhr (pünktlich)
Tickets für 8 und 12 €

reservieren unter:
ringtheater@gmail.com

oder kaufen unter:
https://performingarts-festival.de/de/2019/programm/desire-die-zuegellosigkeit-der-leere

03.05./ 04.05.2019 Auf dem Mond gibt es keine Lohnarbeit

Das Berliner Ringtheater präsentiert
ein Gastspiel von raststättentheater

Auf dem Mond gibt es keine Lohnarbeit

»Und dann gibt es da die Löcher. Da weißt du noch zwei Monate und dann kommt da wieder so‘n Loch. Aber Löcher die dürfen auf keinen Fall entstehen. Sonst ruft die AOK bei dir an und sagt wir haben hier ein Loch! Was ist das? Bloß nicht kündigen, bevor der nächste Arbeitsvertrag in trockenen Tüchern ist! Sonst könnte dort ein Loch entstehen und wer weiß wie groß und tief das Loch dann wird. Und deshalb graben wir jetzt einfach die Löcher hier in den Boden und legen uns mal tief rein und schauen hoch zum Himmel. Bevor das Loch zu dir kommt, kommst du zum Loch. Du gräbst es einfach selber und legst dich rein. Das tut ziemlich gut.«

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Das Münchner Theaterkollektiv raststättentheater setzt sich in ihrer Stückentwicklung »Auf dem Mond gibt es keine Lohnarbeit« mit dem Stellenwert der Arbeit in unserer Gesellschaft auseinander.

Von und mit: Alexandra Martini, Isabel Neander, Jakob Roth

TICKETS
ermässigt: 7,5
regulär: 11 €

UNTER RINGTHEATER@GMAIL.COM

Website:
www.raststaettentheater.de
https://www.facebook.com/raststaettentheater/

30.04.2019 Glanzoderharnisch – Gänsehaut

GLANZODERHARNISCH GLANZODERHARNISCH GLANZODERHARNISCH

Hex Hex!

Ein Gespenst geht um, das Gespenst der–
Naja.
Marx-Referenzen sind over.
Aber Geister nach wie vor sehr sehr geil.
Am 30.4 ist Walpurgisnacht im Berliner Ringtheater.
Und DA ist es wieder soweit:
Glanzoderharnisch geht in eine neue Runde.
Das heißt:
Ohne Besen
nix gewesen
szenisch lesen
(usw.)

Mit Texten von:
Anton Artibilov, Sarah Dulgeris, Elisabeth Pape, Lena Reissner, Rosa Rieck.

Und einem Überraschungsauftritt der Berliner Post-Avantgarde-Band Doerrobstphase.

Durch den Abend führen:
Ivana Sokola & Jona Spreter
(Ja, es wird Zaubertricks geben)
(Natürlich wird danach auch in den Mai getanzt)

18.04.2019 Macht Kritisch(es) Theater: Die Anti-Rassismus-Klausel

Im April kommt unsere Reihe „Macht Kritisches Theater“ zurück. Diesmal mit einem Talk zur Anti-Rassismusklausel.

Worum geht’s?

Während einige deutsche Theater immer noch diskutieren, ob Blackface eine rassistische Praxis ist, haben die Regisseurin Julia Wissert und die Rechtsanwältin und Dramaturgin Sonja Laaser eine Vertrags-Klausel entwickelt, die für Aufklärung und Sensibilisierung in Sachen Rassismus sorgen soll.

Seit Anfang des Jahres gibt es diese Klausel und TECHNOCANDY (Banafshe Hourmazdi, Frederik Müller und Golschan Ahmad Haschemi) wollten diese für ihre Produktion „Schaffen“ am Theater Oberhausen (UA: 8. Februar 2019) in ihre Verträge schreiben lassen.
Die Verwaltung aber stellte sich quer, unter anderem mit dem Hinweis, dass der Rassismus-Begriff zu weit gefasst werden könne. (Es berichteten taz, VAN-Magazin, DLFKultur und das Missy-Magazine.)

Seither diskutiert also die deutsche Öffentlichkeit, ob es überhaupt Rassismus an deutschen Theatern gibt und ob jetzt eigentlich alle Deutschen vor Gericht kommen.

Wir wollen mit Banafshe Hourmazdi und Sonja Laaser über den Streit am Theater Oberhausen und dessen Nachbeben sprechen und diskutieren, was alles noch an deutschen Theatern passieren muss, damit eine Anti-Rassismus-Klausel wirklich, so wie ihre Opponent*innen behaupten, eines Tages ein Relikt einer vergangenen Zeit würde.

Zusätzlich kommen Arpana Aischa Berndt und Maja Bogojević, die mit ihrem Workshop “How to be an ally” wichtige antirassistische, intersektionale Arbeit leisten. Wir wollen mit ihnen über ihre Arbeit und die Hintergründe dazu sprechen.

Der Talk findet wie immer im Berliner Ringtheater statt und wird am selben Abend als Podcast aufgezeichnet.

Gäste: Banafshe Hourmazdi (Technocandy) und Sonja Laaser (Rechtsanwältin), Maja/Marijana Bogojević, Arpana Aischa Berndt
Moderation: Gelareh Shahpar

Beginn: 20 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

07.03.2019 Miami Punk

Kabeljau & Dorsch proudly presents:
Berlin-Premiere von und mit Juan S. Guses zweitem Roman “Miami Punk”

Wir feiern mit:
– Katja Brunner und Jakob Nolte mit literarischen Antworten und Assoziationen zum Roman
– Compterspielecke
– Moderation von Chris Möller
– Büchertisch von Die Buchkönigin

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Der Atlantik hat sich über Nacht von der Küste Floridas zurückgezogen und eine Wüste hinterlassen. Kreuzfahrtschiffe rosten im Sand vor Miami, die Hotels bleiben leer, der Hafenbetrieb ist eingestellt und selbst die Dauerwerbesendungsindustrie liegt am Boden. Mittendrin eine überambitionierte Indie-Game-Programmiererin, eine strauchelnde Arbeiterfamilie, eine junge Soziologin und ein E-Sport-Team aus Wuppertal. Witzig und traurig, düster und labyrinthisch: »Miami Punk« ist ein Roman über die Bedeutung von Arbeit, über Herrschaft und Macht und über einsame Nächte vor dem Computer.

20./ 21./ 22.02.2019 Passport

Auf der ersten Seite des georgischen Passes steht:
„Der/die Inhaber*in des Passes steht unter Schutz von Georgien. Dieser Pass ist das Eigentum von Georgien. Der Pass hat 48 Seiten.“

Mehr als 25 Prozent georgischen Länder sind von Russland okkupiert. Das Leben in den Konfliktzonen ist unerträglich. Täglich werden Hirten von „den Nachbarn“ entführt und das Lösegeld von den Familien verlangt.

An der Grenze wird ein junger Mann vor einer Überwachungskamera ermordet, der Mord im Fernsehen übertragen.
Von der Grenze wird ein Mann entführt, der angeblich einen Sabotageakt geplant hatte. Danach fällt er in der Polizeiabteilung zufällig von die Treppen herunter und stirbt. Es gibt auch eine zweite Version wonach der Grund des Todes ein Herzversagen ist.
Der Mann wird 26 Tage lang nicht der Heimat zurückgegeben. Die Familie wartet auf seine Leiche. Sobald der Tote übergeben wird, nimmt die Mutter des toten Sohnes den Pass aus seiner Hosentasche. Den 48 seitigen Pass, der Eigentum Georgiens ist. Dann zeigt sie die gefolterten Hände ihres Sohnes dem ganzen Land.

„Passport“ ist das neue Dokumentartheaterstück von der georgischen Theatergruppe „Open Space“. Das gesamte Stück basiert auf Interviews, die persönlich in den Konfliktzonen erarbeitet wurden.

Regie: Mikheil Charkviani
Bühne und Kostüme: Anna Gurgenidze
Musik: Erekle Getsadze
Mit: Erekle Getsadze, Giga Datiashvili, Irakli Kakabadze, Gigi Rekhviashvili, Irakli Sirbilashvili, Bichka Cheishvili

With support by kubiz

Kasse öffnet: 18 Uhr
Stückbeginn 19:30 Uhr
ermässigt: 7,5 €, regulär 11 €
Tickets reservieren unter ringtheater@gmail.com

17.02.2019 Glanzoderharnisch: Die Wiederauferstehung

Es ist soweit: DIE WIEDERAUFERSTEHUNG.

GLANZODERHARNISCH – eine Lesereihe von und mit Studierenden der UdK Berlin – kehrt zurück!
Ab jetzt getragen vom 14. und 15. Jahrgang des Studiengangs Szenisches Schreiben.

Die erste Veranstaltung dieser glorreichen Übernahme findet am Sonntag, den 17. Februar 2019 um 19.30 Uhr im Berliner Ringtheater statt.
(Laskerstraße 5, 10245 Berlin)

Gelesen werden Texte des 15. Jahrgang inklusive Gäste.
Das sind:
Anton Artibilov, Sarah Amanda Dulgeris, Patty Kim Hamilton, Katharina Kern, Elisabeth Pape, Lena Reißner, Rosa Rieck, Lara Schäfer, Safiya Sobkowiak, Ivana Sokola, Jona Spreter, Lisa Wentz

06., 07., 13., 14.02.2019 Dream Body Outlet

Sensualized, tiefentspannt und digital native startet das Ring mit euch ins neue Jahr mit seiner fünften Hausproduktion.

DREAM BODY OUTLET
im Digitalen billiger

Zu wenig Zeit? Und zu viel davon im Netz?
Du spürst dich nicht mehr?
Wir sagen – das ist zu wenig.

Die DigitalPioneers haben eine neue Art des Reisens entwickelt. Die Digitalisierung des Selbst ermöglicht einen Pauschalurlaub zu jeglicher Erinnerung.
Animateure stimulieren Synapsen für großen Gefühle /
Es ist nur ein kleiner Schritt zum Digital Dream und totaler Entspanntheit.
Der Urlaub im Netz verspricht seinen tourists Freiheit / für alle perfekten und unperfekten Bodies und zeigt den Weg zur Haute Couture Bodyness / eine Butterfahrt durch die unergründlichen Weiten des Hyperrealen /
Und mittendrin die Reisende Pioneer P, die nicht mehr weiß, was sie hierher verschlagen hat. Bezahlt hat sie nichts. Denn diese Reise kostet kein Geld – nur die Bereitschaft, eine Erinnerung freizugeben.

Performance: Jan Liefhold, SJ Rahatoka, Johanna Sarah Schmidt, Kostümbild: Daniela Meichelböck, Regie und Text: Lynn Musiol, Ivana Sokola

Kasse: 18.30
Einlass/ Stückbeginn: 19.30
Preise: 6/7,5/11 €

Reservierungen mit Name, Datum und Anzahl bitte an
ringtheater@gmail.com