Oct Nov Dec Jan Feb Mar

27/10/2021
Verhältnis ohne Glieder – Flippern Flippern Geil

VERHÄLTNIS OHNE GLIEDER – FLIPPERN FLIPPERN GEIL Existieren, wirklich existieren ist sehr kompliziert. Wenn man alleine ist, kann man sich nicht sicher sein, ob die Existenz eine Einbildung oder eine Wahrheit ist. Wenn man zu zweit ist, dann wäre man doch lieber wieder alleine und wenn man zu dritt ist! Na dann aber Hallo. Dann

28/10/2021
Verhältnis ohne Glieder – Flippern Flippern Geil

VERHÄLTNIS OHNE GLIEDER – FLIPPERN FLIPPERN GEIL Existieren, wirklich existieren ist sehr kompliziert. Wenn man alleine ist, kann man sich nicht sicher sein, ob die Existenz eine Einbildung oder eine Wahrheit ist. Wenn man zu zweit ist, dann wäre man doch lieber wieder alleine und wenn man zu dritt ist! Na dann aber Hallo. Dann

01/11/2021
Verhältnis ohne Glieder – Flippern Flippern Geil

VERHÄLTNIS OHNE GLIEDER – FLIPPERN FLIPPERN GEIL Existieren, wirklich existieren ist sehr kompliziert. Wenn man alleine ist, kann man sich nicht sicher sein, ob die Existenz eine Einbildung oder eine Wahrheit ist. Wenn man zu zweit ist, dann wäre man doch lieber wieder alleine und wenn man zu dritt ist! Na dann aber Hallo. Dann

02/11/2021
Verhältnis ohne Glieder – Flippern Flippern Geil

VERHÄLTNIS OHNE GLIEDER – FLIPPERN FLIPPERN GEIL Existieren, wirklich existieren ist sehr kompliziert. Wenn man alleine ist, kann man sich nicht sicher sein, ob die Existenz eine Einbildung oder eine Wahrheit ist. Wenn man zu zweit ist, dann wäre man doch lieber wieder alleine und wenn man zu dritt ist! Na dann aber Hallo. Dann

03/11/2021
Verhältnis ohne Glieder – Flippern Flippern Geil

VERHÄLTNIS OHNE GLIEDER – FLIPPERN FLIPPERN GEIL Existieren, wirklich existieren ist sehr kompliziert. Wenn man alleine ist, kann man sich nicht sicher sein, ob die Existenz eine Einbildung oder eine Wahrheit ist. Wenn man zu zweit ist, dann wäre man doch lieber wieder alleine und wenn man zu dritt ist! Na dann aber Hallo. Dann

04/11/2021
Verhältnis ohne Glieder – Flippern Flippern Geil

VERHÄLTNIS OHNE GLIEDER – FLIPPERN FLIPPERN GEIL Existieren, wirklich existieren ist sehr kompliziert. Wenn man alleine ist, kann man sich nicht sicher sein, ob die Existenz eine Einbildung oder eine Wahrheit ist. Wenn man zu zweit ist, dann wäre man doch lieber wieder alleine und wenn man zu dritt ist! Na dann aber Hallo. Dann

Laskerstraße 5, 10245 Berlin

ringtheater@zukunft-ostkreuz.de

About

Das Berliner Ringtheater ist ein Spielort für zeitgenössische Theaterstoffe, der es sich zum Ziel gesetzt hat neue Gegenwartsgeschichten zur Aufführung zu bringen.

Seit 2017 arbeiten wir daran, jungen Theaterschaffenden Raum für ihre Themen, Ästhetiken, Formate und Arbeitsweisen zu verschaffen und sie in ihren Vorhaben durch eine professionelle, machtkritische Infrastruktur zu unterstützen. Das Berliner Ringtheater wird von einem zwölfköpfigen Kollektiv junger Theatermacher*innen geleitet, deren Expertisen in den Bereichen Szenisches Schreiben, Schauspiel, Dramaturgie, Bühnenbild, Politikwissenschaft und Kulturmanagement liegen.

Das Motto des Berliner Ringtheaters ist “Macht kritisch(es) Theater”. Ein wesentliches Merkmal der Stücke am Ring ist, dass politische Ideen nicht lediglich vorgetragen werden, sondern mit queeren, tragikomischen Geschichten, Handlungen und Szenarien verflochten sind. Unsere Produzent*innen eint die Affinität zu politischen Diskursen, sowie deren Verhandlung in experimenteller Form.

Unter dem Leitgedanken eines gesellschaftskritischen Theaters verortet sich das Berliner Ringtheater durchweg im Spannungsverhältnis dreier Achsen: Thema, Ästhetik und Arbeitsweise. Neue Theaterstoffe und -formen, politische Diskurse und das Hinterfragen der eigenen Produktionsweisen greifen in unserer Theaterpraxis gleichrangig ineinander. Während queerfeministische, intersektionale, kapitalismuskritische und antirassistische Perspektiven die programmatische Ausrichtung thematisch bestimmen, versucht das Ringtheater mit seiner kollektiven Organisationsstruktur auch über die von der eigenen Filter-Bubble verursachten Ein- und Ausschlüsse selbstkritisch hinauszugehen.

künstlerische Leitung (Ring-Kollektiv):
SUSANNE WILK, THALIA HERTEL, DANDAN LIU, PHILIPP GÄRTNER, SASKIA OTTIS, JOHANNES BELLERMANN, SIMONE BÄUCHLE, JULIA WYCISK, MARIANN YAR, LARS WERNER, SASHA DAVYDOVA und TIM JAKOB.

Personal:
Projektleitung: DANDAN LIU
Produktionsleitung: SASHA DAVYDOVA
Geschäftsführung: TIM JAKOB
Buchhaltung: DANDAN LIU
Technische Leitung: SUSANNE WILK
Presse- u. Öffentlichkeit: JULIA WYCISK

Kontakt: ringtheater@zukunft-ostkreuz.de
Presse: ringtheater_presse@zukunft-ostkreuz.de

Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Verhältnis ohne Glieder – Flippern Flippern Geil

VERHÄLTNIS OHNE GLIEDER – FLIPPERN FLIPPERN GEIL

Existieren, wirklich existieren ist sehr kompliziert.
Wenn man alleine ist, kann man sich nicht sicher sein, ob die Existenz eine Einbildung oder eine Wahrheit ist. Wenn man zu zweit ist, dann wäre man doch lieber wieder alleine und wenn man zu dritt ist! Na dann aber Hallo. Dann wirken da verschiedene Kräfte wie schubsen und drücken, so viel drücken, also Druck auf einen ein, dass man die Existenz eigentlich gar nicht mehr Existenz nennen kann, sondern eher so… leiden…. Oder schlafen… oder träumen… das ist immer und überall so. Zum Beispiel auch in einem Flipperautomaten.

Ein Kinderstück für Erwachsene, geschrieben von ULRICHSundGROSCHEN,
gespielt von LUC SCHNEIDER, EMMA CH. ULRICH, LUIS KRUMMENACHER,
musiziert von JONA HAMANN, dramaturgiert von JOHANNES BELLERMANN,
Bühne und Kostüm von SUKA & KATHRIN SOHLBACH, inszeniert von KATHARINA GROSCH
gefördert von BERLINER SENATSVERWALTUNG FÜR EUROPA UND KULTUR
in Kooperation mit dem BERLINER RINGTHEATER

Premiere: 27.10. – 19.30 Uhr
Vorstellungen am 28.10. / 1.11. / 2.11. / 3.11./ 4.11.

Ein Flipperautomat. Ein Spiel das in den 70ern seinen Peak erlebte und jetzt verstaubt in Eckkneipen zu finden ist. Es blinkt stroboskopartig, es piept und tost trommelfellzerstäubend. Das Auge muss sich beeilen, um sie oder ihn zu erhaschen, schnell, schnell!

Da blitzt sie auf! Eine silberne Kugel rast in einer unfassbaren Geschwindigkeit über das flammende Spielfeld. Juhu, Heheh, Hey! Wie ein Krieger schmeißt sich die Kugel, also Rollo, in die Kurve; Bernie Bum Bum Pierre, der Bumper blinkt laut auf – Bande!

Dann Slingshot: Sybilla Coup de Flamme! Von dort katapultiert die Kugel gegen die Bande gegenüber. Es ist schmerzhaft, aber das ist der Sinn und Zweck dieser Arbeit. Peng! Und nochmal Bande! Der rechte Flipperfinger schießt Rollo in die Ecke. Im Lot fällt er nach unten. Oh nein! Er fällt immer schneller. Fällt und fällt und fällt.

Oh je, das war‘s, Spiel vorbei. Die Kugel landet im Limbo. Die Lichter sind erloschen, die Maschine verstummt.

NEUSTART
Das Geräusch einer Münze. Die Maschine erwacht erneut zum Leben. Da ist er wieder!
Rol-lo! Rol-lo! Schneller als Geparden!
Rol-lo! Rol-lo! Jippie Jippie ja!
Schneller als der Flitzebogen
Rollo Rollo ja!
ABER
Das Spiel ist alt. Es hatte in den 70er Jahren seinen Peak und ist jetzt verstaubt in Eckkneipen zu finden. Die Teile sind rostig, verbraucht und stehen schief.
UND
zum ersten Mal passiert etwas, das unendlich undenkbar und damit nie eintretend schien:
Steckengeblieben.
KRISE
KOMMT VON KREIS ALSO KUGEL

Aua aua. Ich habe Angst Grusel Grusel. Schauder Aua.
Gleich wird es ziemlich heiß, so heiß, wie man sich die Hölle vorstellt.
Das hat mit der Reibung an den anderen zu tun, die einen definiert. Das ist ein schwer zu vermeidender Vorgang, diese Objektifizierung, und sie kommt daher mit einiger Gewalt – da sagt mal einer, davor soll man keine Angst haben.
Man darf ja wohl noch Unsicherheiten haben. Haha. Na ja.

To get tickets, please go to:
https://billetto.eu/users/berliner-ringtheater

13.10.2021
Doris Crea – Face Me

Via

bis 23.10.2021 online

Hass oder Empörung, Erregung oder empathische Solidarität werden medial erzeugt, geteilt, archiviert sowie reguliert und werden damit zu einem Baustein der sozialen Ordnung.

Sind wir diesem Sog des Feeds wirklich ausgeliefert oder ermöglichen wir Netzphänomene wie Hate Speech und Hashtag-Aktivismus erst durch unsere spezifische Nutzung?

Die multimediale Inszenierung Face Me untersucht die emotionsgeladene Verbindung zwischen dem Individuum und Sozialen Netzwerken: Die Spieler*innen nähern sich auf musikalischer wie auch körperlicher Ebene, schlüpfen in die Rolle des*der User*in, von Narziss oder Echo, des Like-Buttons. Dabei bleiben sie doch sie selber und hinterfragen ihre eigene Position in den Tiefen Facebooks.

Durch mehrstimmige, autofiktionale Texte sowie deren absurde und humorvolle Verkörperungen wagt das Kollektiv Doris Crea eine Erzählung über Facebook und zeigt damit am Berliner Ringtheater in Kooperation mit dem Münchner Metropoltheater einen Stand ihrer Stückentwicklung – eine Arbeit, die sich, analog zu den Sozialen Medien, immer in Bewegung befindet. Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.

Regie, Konzept: Leonard Dick
Musik, Konzept: Andrej Agranovski
Kostüm, Bühne, Video und digitale Strategie: Oscar Bloch, Lena Böckmann, Malena Große
Produktionsleitung: Alessa Maria Karešin
Dramaturgie: Dandan Liu
Regieassistenz: Julia Gudi
Mit: Julian Melcher und Mariann Yar


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27.10.2021
Verhältnis ohne Glieder – Flippern Flippern Geil

VERHÄLTNIS OHNE GLIEDER – FLIPPERN FLIPPERN GEIL

Existieren, wirklich existieren ist sehr kompliziert.
Wenn man alleine ist, kann man sich nicht sicher sein, ob die Existenz eine Einbildung oder eine Wahrheit ist. Wenn man zu zweit ist, dann wäre man doch lieber wieder alleine und wenn man zu dritt ist! Na dann aber Hallo. Dann wirken da verschiedene Kräfte wie schubsen und drücken, so viel drücken, also Druck auf einen ein, dass man die Existenz eigentlich gar nicht mehr Existenz nennen kann, sondern eher so… leiden…. Oder schlafen… oder träumen… das ist immer und überall so. Zum Beispiel auch in einem Flipperautomaten.

Ein Kinderstück für Erwachsene, geschrieben von ULRICHSundGROSCHEN,
gespielt von LUC SCHNEIDER, EMMA CH. ULRICH, LUIS KRUMMENACHER,
musiziert von JONA HAMANN, dramaturgiert von JOHANNES BELLERMANN,
Bühne und Kostüm von SUKA & KATHRIN SOHLBACH, inszeniert von KATHARINA GROSCH
gefördert von BERLINER SENATSVERWALTUNG FÜR EUROPA UND KULTUR
in Kooperation mit dem BERLINER RINGTHEATER

Premiere: 27.10. – 19.30 Uhr
Vorstellungen am 28.10. / 1.11. / 2.11. / 3.11./ 4.11.

Ein Flipperautomat. Ein Spiel das in den 70ern seinen Peak erlebte und jetzt verstaubt in Eckkneipen zu finden ist. Es blinkt stroboskopartig, es piept und tost trommelfellzerstäubend. Das Auge muss sich beeilen, um sie oder ihn zu erhaschen, schnell, schnell!

Da blitzt sie auf! Eine silberne Kugel rast in einer unfassbaren Geschwindigkeit über das flammende Spielfeld. Juhu, Heheh, Hey! Wie ein Krieger schmeißt sich die Kugel, also Rollo, in die Kurve; Bernie Bum Bum Pierre, der Bumper blinkt laut auf – Bande!

Dann Slingshot: Sybilla Coup de Flamme! Von dort katapultiert die Kugel gegen die Bande gegenüber. Es ist schmerzhaft, aber das ist der Sinn und Zweck dieser Arbeit. Peng! Und nochmal Bande! Der rechte Flipperfinger schießt Rollo in die Ecke. Im Lot fällt er nach unten. Oh nein! Er fällt immer schneller. Fällt und fällt und fällt.

Oh je, das war‘s, Spiel vorbei. Die Kugel landet im Limbo. Die Lichter sind erloschen, die Maschine verstummt.

NEUSTART
Das Geräusch einer Münze. Die Maschine erwacht erneut zum Leben. Da ist er wieder!
Rol-lo! Rol-lo! Schneller als Geparden!
Rol-lo! Rol-lo! Jippie Jippie ja!
Schneller als der Flitzebogen
Rollo Rollo ja!
ABER
Das Spiel ist alt. Es hatte in den 70er Jahren seinen Peak und ist jetzt verstaubt in Eckkneipen zu finden. Die Teile sind rostig, verbraucht und stehen schief.
UND
zum ersten Mal passiert etwas, das unendlich undenkbar und damit nie eintretend schien:
Steckengeblieben.
KRISE
KOMMT VON KREIS ALSO KUGEL

Aua aua. Ich habe Angst Grusel Grusel. Schauder Aua.
Gleich wird es ziemlich heiß, so heiß, wie man sich die Hölle vorstellt.
Das hat mit der Reibung an den anderen zu tun, die einen definiert. Das ist ein schwer zu vermeidender Vorgang, diese Objektifizierung, und sie kommt daher mit einiger Gewalt – da sagt mal einer, davor soll man keine Angst haben.
Man darf ja wohl noch Unsicherheiten haben. Haha. Na ja.


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14.10.
MACHTKRITISCHES THEATER: Let’s Talk About Classism!

Let’s Talk About Classism!
Anstöße zu einer klassismuskritischen Zukunft des Theaters

Digital, Zoom auf Deutsch

Das Berliner Ringtheater lädt im Rahmen der Diskursreihe “Macht Kritisches Theater!” Theater- und/oder Kulturschaffende ein, sich mit Klassismus im Theaterbetrieb auseinanderzusetzen.

Klassismus bezeichnet die Unterdrückung aufgrund der sozialen Herkunft und/oder der sozialen und ökonomischen Position. Unter anderem sind einkommensarme, erwerbslose oder Arbeiter*innenkinder von Klassismus betroffen.


Der erste Teil des dreistündigen workshop-ähnlichen Input- und Austauschraums wird mit Inputvorträgen von den zwei Expert*innen, der Tänzerin und Choreografin Verena Brakonier, und dem politischen Bildungstrainer Nenad Čupić eingeleitet. Dabei werden sie den folgenden Fragen nachgehen: Was ist Klassismus und wie wirkt sich dieser mit anderen Unterdrückungsformen in den Strukturen der Kunst- und Kulturbetriebe aus?

Daran anschließend wird ein Gesprächs- und Austauschraum mit den Teilnehmer*innen geöffnet. Ziel ist eine klassismuskritische Auseinandersetzung auf allen Produktionsebenen von Kunst- und Kulturbetrieben, im Spezifischen von Theatern, die das Personal, Programm und Publikum betreffen. Uns werden vordergründig zwei Aspekte daran beschäftigen: Einerseits diversitätsorientierte Organisationsentwicklungen von Kunst- und Theaterbetrieben und andererseits die Etablierung von nachhaltigen Praxen in künstlerischen Produktionen, die Menschen mit Klassismuserfahrungen erreichen und ansprechen. “Let’s talk about classism” ist eine Einladung, darüber nachzudenken, was wir wagen müssen, wenn wir uns als machtkritisches Theater positionieren wollen.

Referent*innen

Verena Brakonier ist Arbeiterkind, Tänzerin/Choreografin in Hamburg. Sie studierte Tanz an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Aktuell recherchiert sie zum Thema Klassismus, verbindet ihr künstlerisches Arbeiten mit Aktivismus und gibt Antiklassismus – Workshops. Einmal im Monat organisiert sie Online das Austauschformat “Anonyme Arbeiter:innenkinder” für Betroffene im Kunst- und Kulturbereich.
Mehr Infos auf ihrem Blog: www.classmatters-immernoch.de

Nenad Čupić ist Systemischer Coach, Trainer und Berater für Diversitätsorientierte Organisationsentwicklung, sowie Mitgründer und Leiter der diskriminierungskritischen Beratungsplattform Ne_uN Consulting (www.neun.consulting). Er war Lehrbeauftragter an deutschen Universitäten und an verschiedenen Theaterproduktionen beteiligt. Zu seinen inhaltlichen Schwerpunkten zählen: Diskriminierungskritik, Diversität, Rassismuskritik, Empowerment, (Neo)Kolonialismuskritik, Weißsein, koloniale Kontinuitäten, Klassismuskritik, Männlichkeit. Nenad Čupić ist Migrationsanderer und hat einen Magisterabschluss in Theaterwissenschaft, Psychologie und Pädagogik.


Moderiert wird die Veranstaltung von der Produktionsleiterin des Berliner Ringtheaters und freischaffenden Regisseurin Sasha Davydova und der*dem freischaffenden Regisseur*in und Bildungsvermittler*in Thu Hoài Tran.

Wann?
Donnerstag, den 14.Oktober 2021 von 17-20 Uhr

Wo?
Digital, Zoom auf Deutsch

Wie?
Verbindliche Anmeldung bzw. Kauf des Tickets bis Sonntag, den 10. Oktober 2021 bei Billetto:
https://billetto.eu/users/berliner-ringtheater

Ticketpreise: 5 EU (ermäßigt) / 8 EU (regulär) und auf Spendenoption – 0 bis x €


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18.04.2019
Macht Kritisch(es) Theater: Die Anti-Rassismus-Klausel

Im April kommt unsere Reihe „Macht Kritisches Theater“ zurück. Diesmal mit einem Talk zur Anti-Rassismusklausel.

Worum geht’s?

Während einige deutsche Theater immer noch diskutieren, ob Blackface eine rassistische Praxis ist, haben die Regisseurin Julia Wissert und die Rechtsanwältin und Dramaturgin Sonja Laaser eine Vertrags-Klausel entwickelt, die für Aufklärung und Sensibilisierung in Sachen Rassismus sorgen soll.

Seit Anfang des Jahres gibt es diese Klausel und TECHNOCANDY (Banafshe Hourmazdi, Frederik Müller und Golschan Ahmad Haschemi) wollten diese für ihre Produktion „Schaffen“ am Theater Oberhausen (UA: 8. Februar 2019) in ihre Verträge schreiben lassen.
Die Verwaltung aber stellte sich quer, unter anderem mit dem Hinweis, dass der Rassismus-Begriff zu weit gefasst werden könne. (Es berichteten taz, VAN-Magazin, DLFKultur und das Missy-Magazine.)

Seither diskutiert also die deutsche Öffentlichkeit, ob es überhaupt Rassismus an deutschen Theatern gibt und ob jetzt eigentlich alle Deutschen vor Gericht kommen.

Wir wollen mit Banafshe Hourmazdi und Sonja Laaser über den Streit am Theater Oberhausen und dessen Nachbeben sprechen und diskutieren, was alles noch an deutschen Theatern passieren muss, damit eine Anti-Rassismus-Klausel wirklich, so wie ihre Opponent*innen behaupten, eines Tages ein Relikt einer vergangenen Zeit würde.

Zusätzlich kommen Arpana Aischa Berndt und Maja Bogojević, die mit ihrem Workshop “How to be an ally” wichtige antirassistische, intersektionale Arbeit leisten. Wir wollen mit ihnen über ihre Arbeit und die Hintergründe dazu sprechen.

Der Talk findet wie immer im Berliner Ringtheater statt und wird am selben Abend als Podcast aufgezeichnet.

Gäste: Banafshe Hourmazdi (Technocandy) und Sonja Laaser (Rechtsanwältin), Maja/Marijana Bogojević, Arpana Aischa Berndt
Moderation: Gelareh Shahpar

Beginn: 20 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis


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07.03.2019
Miami Punk

Kabeljau & Dorsch proudly presents:
Berlin-Premiere von und mit Juan S. Guses zweitem Roman “Miami Punk”

Wir feiern mit:
– Katja Brunner und Jakob Nolte mit literarischen Antworten und Assoziationen zum Roman
– Compterspielecke
– Moderation von Chris Möller
– Büchertisch von Die Buchkönigin

*~*~*~*~*~*~*~*¯\_(ツ)_/¯*~*~*~*~*~*~*~*

Der Atlantik hat sich über Nacht von der Küste Floridas zurückgezogen und eine Wüste hinterlassen. Kreuzfahrtschiffe rosten im Sand vor Miami, die Hotels bleiben leer, der Hafenbetrieb ist eingestellt und selbst die Dauerwerbesendungsindustrie liegt am Boden. Mittendrin eine überambitionierte Indie-Game-Programmiererin, eine strauchelnde Arbeiterfamilie, eine junge Soziologin und ein E-Sport-Team aus Wuppertal. Witzig und traurig, düster und labyrinthisch: »Miami Punk« ist ein Roman über die Bedeutung von Arbeit, über Herrschaft und Macht und über einsame Nächte vor dem Computer.


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20./ 21./ 22.02.2019
Passport

Auf der ersten Seite des georgischen Passes steht:
„Der/die Inhaber*in des Passes steht unter Schutz von Georgien. Dieser Pass ist das Eigentum von Georgien. Der Pass hat 48 Seiten.“

Mehr als 25 Prozent georgischen Länder sind von Russland okkupiert. Das Leben in den Konfliktzonen ist unerträglich. Täglich werden Hirten von „den Nachbarn“ entführt und das Lösegeld von den Familien verlangt.

An der Grenze wird ein junger Mann vor einer Überwachungskamera ermordet, der Mord im Fernsehen übertragen.
Von der Grenze wird ein Mann entführt, der angeblich einen Sabotageakt geplant hatte. Danach fällt er in der Polizeiabteilung zufällig von die Treppen herunter und stirbt. Es gibt auch eine zweite Version wonach der Grund des Todes ein Herzversagen ist.
Der Mann wird 26 Tage lang nicht der Heimat zurückgegeben. Die Familie wartet auf seine Leiche. Sobald der Tote übergeben wird, nimmt die Mutter des toten Sohnes den Pass aus seiner Hosentasche. Den 48 seitigen Pass, der Eigentum Georgiens ist. Dann zeigt sie die gefolterten Hände ihres Sohnes dem ganzen Land.

„Passport“ ist das neue Dokumentartheaterstück von der georgischen Theatergruppe „Open Space“. Das gesamte Stück basiert auf Interviews, die persönlich in den Konfliktzonen erarbeitet wurden.

Regie: Mikheil Charkviani
Bühne und Kostüme: Anna Gurgenidze
Musik: Erekle Getsadze
Mit: Erekle Getsadze, Giga Datiashvili, Irakli Kakabadze, Gigi Rekhviashvili, Irakli Sirbilashvili, Bichka Cheishvili

With support by kubiz

Kasse öffnet: 18 Uhr
Stückbeginn 19:30 Uhr
ermässigt: 7,5 €, regulär 11 €
Tickets reservieren unter ringtheater@gmail.com


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17.02.2019
Glanzoderharnisch: Die Wiederauferstehung

Es ist soweit: DIE WIEDERAUFERSTEHUNG.

GLANZODERHARNISCH – eine Lesereihe von und mit Studierenden der UdK Berlin – kehrt zurück!
Ab jetzt getragen vom 14. und 15. Jahrgang des Studiengangs Szenisches Schreiben.

Die erste Veranstaltung dieser glorreichen Übernahme findet am Sonntag, den 17. Februar 2019 um 19.30 Uhr im Berliner Ringtheater statt.
(Laskerstraße 5, 10245 Berlin)

Gelesen werden Texte des 15. Jahrgang inklusive Gäste.
Das sind:
Anton Artibilov, Sarah Amanda Dulgeris, Patty Kim Hamilton, Katharina Kern, Elisabeth Pape, Lena Reißner, Rosa Rieck, Lara Schäfer, Safiya Sobkowiak, Ivana Sokola, Jona Spreter, Lisa Wentz


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06., 07., 13., 14.02.2019
Dream Body Outlet

Sensualized, tiefentspannt und digital native startet das Ring mit euch ins neue Jahr mit seiner fünften Hausproduktion.

DREAM BODY OUTLET
im Digitalen billiger

Zu wenig Zeit? Und zu viel davon im Netz?
Du spürst dich nicht mehr?
Wir sagen – das ist zu wenig.

Die DigitalPioneers haben eine neue Art des Reisens entwickelt. Die Digitalisierung des Selbst ermöglicht einen Pauschalurlaub zu jeglicher Erinnerung.
Animateure stimulieren Synapsen für großen Gefühle /
Es ist nur ein kleiner Schritt zum Digital Dream und totaler Entspanntheit.
Der Urlaub im Netz verspricht seinen tourists Freiheit / für alle perfekten und unperfekten Bodies und zeigt den Weg zur Haute Couture Bodyness / eine Butterfahrt durch die unergründlichen Weiten des Hyperrealen /
Und mittendrin die Reisende Pioneer P, die nicht mehr weiß, was sie hierher verschlagen hat. Bezahlt hat sie nichts. Denn diese Reise kostet kein Geld – nur die Bereitschaft, eine Erinnerung freizugeben.

Performance: Jan Liefhold, SJ Rahatoka, Johanna Sarah Schmidt, Kostümbild: Daniela Meichelböck, Regie und Text: Lynn Musiol, Ivana Sokola

Kasse: 18.30
Einlass/ Stückbeginn: 19.30
Preise: 6/7,5/11 €

Reservierungen mit Name, Datum und Anzahl bitte an
ringtheater@gmail.com


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11.01.2019
How to be an Ally

Das Berliner Ringtheater freut sich als Jahres-Auftakt und als zweiten Teil der Reihe “Macht Kritisch(es) Theater” diesen Workshop von Maja/Marijana Bogojević und Arpana Aischa Berndt zu hosten.

In dem Workshop „How to be an Ally?“ entwickeln die Teilnehmenden Strategien und Handlungsmöglichkeiten zur Unterstützung von rassismusbetroffenen Menschen im Alltag. Es wird ein offener und diskriminierungskritischer Raum geschaffen, in dem Unsicherheiten reflektiert werden, die weiße* Menschen bei der Auseinandersetzung mit Rassismus erfahren. Zudem wird erarbeitet, wie in konkreten Situationen agiert werden kann, um als Verbündete für Schwarze Menschen und People of Color in Deutschland auftreten zu können und diese zu empowern.

Dauer: 3-4 Stunden

Teilnehmer*innenzahl: max. 25
(Die Anmeldung lief bereits vor ein paar Wochen, wir freuen uns auf alle Teilnehmenden)


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11., 12., 13.12.2019
Rohe Eier 3000: Protein

Das Ringtheater challenged euch zu einem Gastspiel aus Leipzig und Wien

Eine Veränderung steht an, ganz für einen selbst. Gründe gibt es ja immer reichlich: vielleicht passt der Körper nicht zur eigenen Vorstellung, vielleicht stresst das andauernde Alltagsregime zu sehr, vielleicht ist man wirklich einfach zu wenig bei sich selbst, kann ja sein.

Dagegen hilft Veränderung, möglichst total. Was passiert, wenn man beschließt das Alte unabgeschlossen hinter sich zu lassen, flankiert von Gesundheitsshakes, fitter Musik und straffem Training für den Body? Nur unter Stöhnen lernt der Mensch. PROTEIN denkt darüber nach, was völlige Hingabe bedeutet und inwieweit ein unabhängiges Individuum den eigenen Lauf der Dinge bestimmen kann, wenn die Zukunft nicht mehr für alle ausreicht.

REGIE Stephan Langer TEXT Stephan Langer SPIEL Roman S. Pauls MUSIK Ricaletto & Guy Offenbach KOSTÜM Hanne Konrad DRAMATURGIE/TECHNIK Alba Talamo DANKE an Stefan-Manuel Eggenweber für Inspiration und Mitarbeit.

Eine Produktion von Rohe Eier 3000 in Koproduktion mit dem WERKSTATTMACHER e.V.

Kasse: 18 Uhr
Beginn: 19.30 Uhr
Karten erm. 7,5 reg. 11 €

Tickets reservieren unter
ringtheater@gmail.com

Foto: Tobias Hametner


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