Laskerstraße 5, 10245 Berlin

ringtheater@zukunft-ostkreuz.de

About

Das Berliner Ringtheater wird kollektiv geleitet.

Die künstlerische Leitung besteht aus: Susanne Wilk, Thalia Hertel, Dandan Liu, Philipp Gärtner, Saskia Ottis, Tim Jakob, Johannes Bellermann, Simone Bäuchle, Mariann Yar und Lars Werner.

Erzählt werden im Ringtheater ungewöhnliche, queere, tragikomische Geschichten. Dabei eint die Produzent*innen die Bereitschaft zu einer experimentellen Form, die aufgeschlossen gegenüber popkulturellen Einflüssen und politischen Diskursen ist.
Wir engagieren uns nicht nur für Kunst, sondern auch für unsere gesellschaftliche Zukunftsvision: Aus der Kunst soll ein hierarchiefreies und pluralistisches Zusammenleben hervorgehen, in dem Gleichberechtigung und Selbstbestimmung bereits verwirklicht sind. Unser politischer Anspruch ist es marginalisierten Personen und Gruppen Gehör zu verschaffen; Ideen und Konzepte auf künstlerische Weise zu erarbeiten, die nicht im Fokus der Öffentlichkeit stehen; und Künstler*innen, Aktivist*innen, Communities von People of Color und Publikum miteinander zu verbinden und Austausch zwischen ihnen zu initiieren.

Personal:

Produktionsleitung: SASKIA OTTIS
Buchhaltung: DANDAN LIU
Technische Leitung: SUSANNE WILK
Presse- u. Öffentlichkeit: LARS WERNER, TIM JAKOB
Künstlerische Leitung: RING-KOLLEKTIV
Kontakt:ringtheater@zukunft-ostkreuz.de
Presse: ringtheater_presse@zukunft-ostkreuz.de

Aktuelles

Aufgrund der aktuellen Lage müssen wir leider mindestens bis zum 30. November geschlossen bleiben.

To get tickets, please go to:
https://billetto.eu/users/berliner-ringtheater


abgesagt *** HAPPY GAYS *** abgesagt

Alle Aufführungstermine für “Happy Gays” im November müssen wegen der aktuellen Lage leider vorerst abgesagt werden.

Deutschland sucht den ersten GAY AMBASSADOR! Wer hat das Zeug dazu, Deutschlands Homos zu repräsentieren? Wer ist gay und proud genug und kann das auch beweisen?
Ein Schwuler und eine Lesbe stellen sich der Herausforderung der „gay-challenges“ und kämpfen um den Titel des GAY AMBASSADOR! Wer es nicht schafft, die Moderatorin von der eigenen Happiness zu überzeugen, muss die Koffer packen, die Gay-Villa verlassen und wird als „unhappy queer“ nach Hause geschickt.
Wer gewinnt, fährt zum CSD nach New York, wird Markenbotschafter*in von gaygermany© und bekommt 100 000 €uro!
Bei „Happy gays“ sind große Gefühle, Eifersucht und Leidenschaft vorprogrammiert. Schließlich geht es um nichts Geringeres als die Repräsentation einer – nicht unbedingt geeinten – Community. Wenn sich Homos in der Gay-Villa Küche, Pool und Schlafzimmer teilen, könnte es unter Umständen auch heiß hergehen, denn für Solidarität gibt es in einer Castingshow – erstmal – wenig Platz!
Wir lieben Castingshows – aber was, wenn die Erkenntnis einsetzt, dass diese Formate Diskriminierungskategorien und gängige Machtstrukturen reproduzieren? – So, wie das Bürgi-Theater auch, nur eben anders.
Das Stück ist eine Auseinandersetzung damit, was Homo-Sein in unserer Gesellschaft bedeutet, wie Erfolgs- und Verwertungslogiken queere Lebensrealitäten und Styles zur Ware machen und marginalisierte Gruppen spalten. Gleichzeitig zelebrieren wir lesbische und schwule Stereotype, Mainstream Pop Culture und stellen uns die Frage wie Solidarität zur Praxis werden kann!

Konzept: Monika Freinberger
Schauspiel: Kara Schröder, Samuel Simon, René Alejandro Huari Mateus, Monika Freinberger
Bühne/Kostüm: Jeanne Louet, Nina von Seckendorff
Produktion: Lara Ledwa
Fotos: Etritainment
Technische Leitung & Umsetzung: Boris P. Schenk

gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa
Danke für die Unterstützung des Kostüm Kollektivs Berlin

← Zurück


Merchandise Medea [at] Performing Arts Festival [at] home

Das Berliner Ringtheater geht ein weiteres Mal online im Rahmen des Performing Arts Festival Berlin@home / 19. – 24. Mai 2020 /

Wir zeigen:

Merchandise Medea
von Menade

plus ein nie gesehenes Making of!

Medea gilt häufig als eine der ersten feministischen Ikonen. In Merchandise Medea lässt die Künstler*innen-Gruppe Menade (Berliner Opernpreis 2018) die Hauptfigur in einer greifbaren Zukunft gegen eine antifeministische Reproduktionsmaschinerie kämpfen. Medea wird zu einer Guerrilla-Kämpferin für das Recht auf Selbstbehauptung.

Merchandise Medea verbindet Neue Dramatik mit modernem Musiktheater und bildender Kunst.
Franziska vom Heedes Text bietet einen Ausblick in eine Welt, in der Mutterschaft eine Währung ist und überwacht werden muss.

HANDLUNG:

Medea zieht Wartenummer 63 im örtlichen Gebärmutterzentrum. In diesen staatlichen Zentren soll abtreibungsgefährdeten Schwangeren Empathie und Mütterlichkeit eingepflanzt werden. Doch bevor sie das Therapieprogramm des Gebärmutterzentrums beginnt, gelingt ihr die Flucht. Auf dem Parkplatz schließt sie einen Glückskekstransporter kurz und macht sich mit 200 Sachen auf den Weg zur Verkaufspräsentation des brandneuen Merchandise-Artikels „Die Frau – das Original“.

Darstellerinnen: Andrea Wesenberg, Julia Shelkovskaja, Sunniva Unsgård, Constanze Jader
Live-Electronics: Gwen Torino
Visuals: Robbin Groß
Buhnenbildassistenz: Carolin Pflüger
Gewandmeisterin: Eugenia Vadineanu
Bühne&Kostüm: Vanessa Vadineanu, Florence Klotz
Regie: Zsófia Geréb
Text: Franziska vom Heede (Kleistförderpreisträgerin 2017)
Technische Einrichtung: Boris P. Schenk

Menade bedankt sich herzlich bei Nora Stifter für den Bau des Glückskecks, Ursula Guhl Klotz für die Hilfe beim Puppenbau und Lorenz Klotz für die technische Unterstützung.

Menade dankt der Frauenförderung der Hochschule für Musik Hanns Eisler für die Unterstützung des Projekts

http://menade.de/

Das Berliner Ringtheater wird aus Mitteln der Berliner
Senatsverwaltung für Kultur und Europa gefördert.

Viele weitere Theater und Gruppen und ihre Aktionen findet ihr außerdem unter:
www.performingarts-festival.de

Foto: Marcus Engler

 

 

Presse:

https://www.sleazemag.com/internet/kunst/ausverkaufte-gebaermutter-zur-urauffuehrung-von-merchandise-medea/

https://www.nmz.de/online/kritik-aus-der-zukunft-merchandise-medea-im-berliner-ringtheater


← Zurück


Ohne Ende Gegenwart

Das Jahr 2020 ist eigentlich vorbei und niemand hat gewonnen.
Wir sitzen zuhause fest und warten auf die Wiedereröffnung der Welt und vor allem der Theater.
Um im Warten etwas Kultur zu haben, senden wir von nun an hier digitale Ereignisse. Kleine Aktionen, Lesungen und Songs von Freund*innen des Berliner Ringtheaters.
Die Regel ist – Hauptsache eine Minute lang.

Alle bisherigen Beiträge finden sich hier im Event.

Grafik: Luis Krawen

 


← Zurück


Issa vs. Illegal

TICKETS AB JETZT BESTELLBAR UNTER:
https://billetto.eu/users/berliner-ringtheater

INFORMATION:
Aufgrund der aktuellen Situation rund um Covid-19 gibt es keine Abendkasse.
Bitte bestellt das Ticket vorab und bringt es als Ausdruck oder auf dem Handy mit.
Vergesst eure Maske bitte nicht!

Veranstaltungsbeginn 19.30 Uhr (pünktlich)
Bitte 15 Minuten vorher einfinden.

 

ISSA VS. ILLEGAL

von theaterperipherie

„Kennst du die Geschichte von Kodjo Awusi, dem Mann, der ohne Papiere durch Berlin hetzt und als Jäger Gejagter wird? Kennst Du sie? …. Ich kenne sie, denn sie ist auch meine Geschichte und ich will sie dir erzählen. Ich hoffe, du hast Zeit. Nein, ich weiß, du hast Zeit. Du bist ja schließlich zu mir gekommen, hast mich gesehen und beschlossen, in Kontakt mit mir zu treten. Was du aber nicht weißt, ist, dass das nie deine Entscheidung war. Meine Krone und ich haben diese Entscheidung getroffen. Für dich.“

„Issa versus Illegal“ ist eine Weiterschreibung der im September 2018 entstandenen Inszenierung „Illegal“, die Hannah Schassner mit einem sechsköpfigen Ensemble basierend auf der Romanvorlage von Max Annas für theaterperipherie erarbeitete. „Issa versus Illegal“ wurde von Mirrianne Mahn und Hannah Schassner im Anschluss an die Premiere von „Illegal“ in einem gemeinschaftlichen Prozess geschrieben und hatte am 28.02.19 bei theaterperipherie im Titania (Frankfurt) Premiere. Die Inszenierung war eingeladen zu den Hessischen Theatertagen 2019 in Kassel. „Illegal“ erzählt als Thriller die Geschichte von Kodjo Awusi, einem jungen Schwarzen Mann, der ohne Papiere in Berlin lebt, den Mord an einer Prostituierten beobachtet und selbst zum Tatverdächtigen und Gejagten wird. Wie die Geschichte endet? Kodjo stirbt. Das falsche Opfer einer schrecklichen Geschichte, wie so oft. Und das kann Issa nicht akzeptieren. Daher erzählt sie, Kodjos beste Freundin, in „Issa versus Illegal“ nun ihre Version dieser Geschichte. Sie erzählt sie aus ihrer Perspektive und ordnet sie gleichzeitig ein in den Kontext rund um Rassimus, Privilegien und damit auch in die Geschichte des Menschen.

Das Team der Produktion:

Mirrianne Mahn führt ein Catering-Unternehmen und ist Mutter von zwei Kindern. Mit „Issa versus Illegal“ steht sie, nachdem sie bei „Illegal“ mit dem Theaterfieber angesteckt wurde, das zweite Mal auf der Theater-Bühne. Bühnen sind ihr jedoch nicht fremd, denn Mirrianne Mahn ist politische Aktivistin und moderiert Veranstaltungen, bei denen sie gegen Rassismus und Diskriminierung einsetzt.

Hannah Schassner ist freischaffende Regisseurin, Autorin, Dramaturgin und Performerin. Sie ist im Leitungsteam von theaterperipherie und inszenierte dort zuletzt „Illegal“ und „Issa versus Illegal“. Außerdem inszeniert sie unter anderem auch an den Landungsbrücken Frankfurt, zuletzt „Kopfgeburten“ und „Gisela Elsner: Heilig Blut“.
Hannah Schassner führt zahlreiche Projekte mit Schulen und anderen Bildungsinstitutionen durch.

***realisiert mit Mitteln des NPN-Förderprogramms***

 

Foto:  Bato Prosic


← Zurück


Merchandise Medea

Merchandise Medea
von Menade

Medea gilt häufig als eine der ersten feministischen Ikonen. In Merchandise Medea lässt die Künstler*innen-Gruppe Menade (Berliner Opernpreis 2018) die Hauptfigur in einer greifbaren Zukunft gegen eine antifeministische Reproduktionsmaschinerie kämpfen. Medea wird zu einer Guerrilla-Kämpferin für das Recht auf Selbstbehauptung.

Merchandise Medea verbindet Neue Dramatik mit modernem Musiktheater und bildender Kunst.
Franziska vom Heedes Text bietet einen Ausblick in eine Welt, in der Mutterschaft eine Währung ist und überwacht werden muss.
Vom ersten Betreten des Raumes bis zum Ende des Stückes wird Merchandise Medea in vielschichtiges Gesamterlebnis, dass die Zuschauer*innen, nicht zuletzt durch das aufwändige Kostüm & Bühnenbild, ganz in sich aufnimmt.

HANDLUNG:

Medea zieht Wartenummer 63 im örtlichen Gebärmutterzentrum. In diesen staatlichen Zentren soll abtreibungsgefährdeten Schwangeren Empathie und Mütterlichkeit eingepflanzt werden. Doch bevor sie das Therapieprogramm des Gebärmutterzentrums beginnt, gelingt ihr die Flucht. Auf dem Parkplatz schließt sie einen Glückskekstransporter kurz und macht sich mit 200 Sachen auf den Weg zur Verkaufspräsentation des brandneuen Merchandise-Artikels „Die Frau – das Original“.

Darstellerinnen: Andrea Wesenberg, Julia Shelkovskaja, Sunniva Unsgård, Constanze Jader
Live-Electronics: Gwen Torino
Visuals: Robbin Groß
Buhnenbildassistenz: Carolin Pflüger
Gewandmeisterin: Eugenia Vadineanu
Bühne&Kostüm: Vanessa Vadineanu, Florence Klotz
Regie: Zsófia Geréb
Text: Franziska vom Heede (Kleistförderpreisträgerin 2017)
Technische Einrichtung: Boris P. Schenk
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Nora Stifter für den Bau des Glückskecks, Ursula Guhl Klotz für die Hilfe beim Puppenbau  und Lorenz Klotz für die technische Unterstützung.

Wir danken der Frauenförderung der Hochschule für Musik Hanns Eisler für die Unterstützung des Projekts

http://menade.de/

weitere Aufführungen: 12. u. 13./ 19.u. 20.02.2020

immer 20 Uhr

Tickets:
soz. 6,5, reg. 7,5 €, reg. 12

 


← Zurück


Glanzoderharnisch – Szenische Lesereihe

Seit 2015 existiert die Szenische Lesereihe Glanzoderharnisch.
Darin präsentieren die Student*innen des Studiengangs Szenisches Schreiben der Universität der Künste Berlin neue Texte, gelesen von Schauspieler*innen der UdK, Ernst-Busch, oder freien Szene.
Mittlerweile wird die Lesereihe von der zweiten Generation geleitet und gastiert bereits zum dritten Mal im Ringtheater.

Weitere Infos folgen in Kürze.

Tickets unter ringtheater@gmail.com
Beginn 20 Uhr


← Zurück


Macht Kritisch(es) Theater – Vol. 4

In unserer Reihe “Macht Kritisch(es) Theater” widmen wir uns aktuellen Problemen des Theaterbetriebes, neuen Arbeitsformen und der Förderung antirassistischer und antisexistischer Praxis.
Mal als Talk, mal Workshop einer Gruppe oder Initiative kommt die Veranstaltungsreihe bei uns ins Haus.
Am 18.10.2019 ist es wieder soweit.
Weitere Infos folgen.

Tickets unter ringtheater@gmail.com
Beginn 20 Uhr


← Zurück

30.04.2019
Glanzoderharnisch – Gänsehaut

GLANZODERHARNISCH GLANZODERHARNISCH GLANZODERHARNISCH

Hex Hex!

Ein Gespenst geht um, das Gespenst der–
Naja.
Marx-Referenzen sind over.
Aber Geister nach wie vor sehr sehr geil.
Am 30.4 ist Walpurgisnacht im Berliner Ringtheater.
Und DA ist es wieder soweit:
Glanzoderharnisch geht in eine neue Runde.
Das heißt:
Ohne Besen
nix gewesen
szenisch lesen
(usw.)

Mit Texten von:
Anton Artibilov, Sarah Dulgeris, Elisabeth Pape, Lena Reissner, Rosa Rieck.

Und einem Überraschungsauftritt der Berliner Post-Avantgarde-Band Doerrobstphase.

Durch den Abend führen:
Ivana Sokola & Jona Spreter
(Ja, es wird Zaubertricks geben)
(Natürlich wird danach auch in den Mai getanzt)


← Zurück

18.04.2019
Macht Kritisch(es) Theater: Die Anti-Rassismus-Klausel

Im April kommt unsere Reihe „Macht Kritisches Theater“ zurück. Diesmal mit einem Talk zur Anti-Rassismusklausel.

Worum geht’s?

Während einige deutsche Theater immer noch diskutieren, ob Blackface eine rassistische Praxis ist, haben die Regisseurin Julia Wissert und die Rechtsanwältin und Dramaturgin Sonja Laaser eine Vertrags-Klausel entwickelt, die für Aufklärung und Sensibilisierung in Sachen Rassismus sorgen soll.

Seit Anfang des Jahres gibt es diese Klausel und TECHNOCANDY (Banafshe Hourmazdi, Frederik Müller und Golschan Ahmad Haschemi) wollten diese für ihre Produktion „Schaffen“ am Theater Oberhausen (UA: 8. Februar 2019) in ihre Verträge schreiben lassen.
Die Verwaltung aber stellte sich quer, unter anderem mit dem Hinweis, dass der Rassismus-Begriff zu weit gefasst werden könne. (Es berichteten taz, VAN-Magazin, DLFKultur und das Missy-Magazine.)

Seither diskutiert also die deutsche Öffentlichkeit, ob es überhaupt Rassismus an deutschen Theatern gibt und ob jetzt eigentlich alle Deutschen vor Gericht kommen.

Wir wollen mit Banafshe Hourmazdi und Sonja Laaser über den Streit am Theater Oberhausen und dessen Nachbeben sprechen und diskutieren, was alles noch an deutschen Theatern passieren muss, damit eine Anti-Rassismus-Klausel wirklich, so wie ihre Opponent*innen behaupten, eines Tages ein Relikt einer vergangenen Zeit würde.

Zusätzlich kommen Arpana Aischa Berndt und Maja Bogojević, die mit ihrem Workshop “How to be an ally” wichtige antirassistische, intersektionale Arbeit leisten. Wir wollen mit ihnen über ihre Arbeit und die Hintergründe dazu sprechen.

Der Talk findet wie immer im Berliner Ringtheater statt und wird am selben Abend als Podcast aufgezeichnet.

Gäste: Banafshe Hourmazdi (Technocandy) und Sonja Laaser (Rechtsanwältin), Maja/Marijana Bogojević, Arpana Aischa Berndt
Moderation: Gelareh Shahpar

Beginn: 20 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis


← Zurück

07.03.2019
Miami Punk

Kabeljau & Dorsch proudly presents:
Berlin-Premiere von und mit Juan S. Guses zweitem Roman “Miami Punk”

Wir feiern mit:
– Katja Brunner und Jakob Nolte mit literarischen Antworten und Assoziationen zum Roman
– Compterspielecke
– Moderation von Chris Möller
– Büchertisch von Die Buchkönigin

*~*~*~*~*~*~*~*¯\_(ツ)_/¯*~*~*~*~*~*~*~*

Der Atlantik hat sich über Nacht von der Küste Floridas zurückgezogen und eine Wüste hinterlassen. Kreuzfahrtschiffe rosten im Sand vor Miami, die Hotels bleiben leer, der Hafenbetrieb ist eingestellt und selbst die Dauerwerbesendungsindustrie liegt am Boden. Mittendrin eine überambitionierte Indie-Game-Programmiererin, eine strauchelnde Arbeiterfamilie, eine junge Soziologin und ein E-Sport-Team aus Wuppertal. Witzig und traurig, düster und labyrinthisch: »Miami Punk« ist ein Roman über die Bedeutung von Arbeit, über Herrschaft und Macht und über einsame Nächte vor dem Computer.


← Zurück